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Pattensen Hunderte Besucher strömen zum Flohmarkt ins Pattenser Bad
Umland Pattensen Hunderte Besucher strömen zum Flohmarkt ins Pattenser Bad
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14:41 28.04.2019
Lasse Ahrens (15) und Bärbel Bock zeigen Nilia (8) das Spielzeug. Quelle: Stephanie Zerm
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Pattensen-Mitte

Tausende Flohmarktartikel konnten Besucher am Sonnabend und Sonntag im Pattenser Bad erstehen. Von Kinderspielzeug über Geschirr bis hin zu Küchengeräten, Büchern und Dekofiguren reichte das Angebot. Alle Artikel wurden zuvor von Pattensern gespendet. „Der Erlös kommt ausschließlich dem Erhalt des Pattenser Bads zugute“, sagte Klaus-Dieter Theur, Vorsitzender des Fördervereins Rettungsring, der den Flohmarkt bereits seit 2004 jährlich ausrichtet.

Hunderte Besucher strömen zum Flohmarkt ins Pattenser Bad.

Bereits vor zweieinhalb Monaten hatten die 15 ehrenamtlichen Helfer um Heidi Langrehr damit begonnen, die Artikel zu sammeln, zu sortieren und zu reinigen. „Wir bieten nur saubere und gut erhaltene Flohmarktsachen“, erklärte Langrehr.

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Im Schulungsraum der DLRG verkauften Bernd und Heidrun Lucas gemeinsam mit Erika Felgenhauer rund 2000 gespendete Bücher. Den sogenannten Kraftraum schräg gegenüber, in dem die Schwimmer des TSV sonst ihre Trockenübungen absolvieren, hatten Bärbel Bock und Lasse Ahrens in ein Spielzeugparadies verwandelt. Dort konnten Kinder und Eltern vieles finden, was die Herzen des Nachwuchses höher schlagen lässt: von Puzzeln, Gesellschaftsspielen und CDs bis zu Stofftieren und einer Carrerabahn.

„Am schnellsten war heute morgen die Ritterburg verkauft“, berichtet der jüngste Helfer Lasse Ahrens. „Ich schwimme selber gerne und will daher etwas zum Erhalt des Pattenser Bads beitragen“, sagt der 15-Jährige, der seit vier Jahren beim Flohmarkt das „Spielzeugzimmer“ betreut.

„Aber auch die historische Bibel aus dem 18. Jahrhundert und die seltene Briefmarkensammlung aus der Zeit des Nationalsozialismus waren heute morgen sehr schnell weg“, berichtet Heidi Langrehr. Mit der Resonanz ist sie sehr zufrieden. „Bereits um 9.15 Uhr standen die ersten Gäste vor der Tür – und das, obwohl wir erst um 10 geöffnet haben.“

Von Stephanie Zerm