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Pattensen Jugendparlament kämpft weiterhin für Skate- und Sportanlage
Umland Pattensen

Pattensen: Jugendparlament für Pattensen teilt sich in Arbeitsgruppen auf

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18:07 26.09.2019
Intensive Arbeit: Das Jugendparlament von Pattensen mit Jugendpflegerin Claudia Bank (von links) und Jugendbürgermeister Joshua Kimpioka tagt im Jugendzentrum. Quelle: Kim Gallop
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Pattensen

Um erfolgreicher arbeiten zu können, haben die Mitglieder des Jugendparlaments (Jupa) für Pattensen Arbeitsgruppen (AGs) gebildet. Das war einer der Beschlüsse, die bei der Sitzung am Mittwochabend im Jugendzentrum gefasst wurden.

In den AGs soll jetzt zunächst der Antrag verfeinert werden, den das Jupa bereits im Rat eingebracht hat. Darin beantragen sie den Bau einer Skateranlage und eines Calisthenics-Parks für Outdoorsport. Außerdem schlagen sie das Aufstellen von Solarbänken und anderen Sitzmöglichkeiten vor – nicht nur in Pattensen-Mitte, sondern auch in den Ortsteilen.

„Wir wollen den Antrag erweitern“, kündigte Jugendbürgermeister Joshua Kimpioka an. „Ich bitte um produktive Arbeit.“ So sollten Solarbänke, an denen Handys und Tablets aufgeladen werden können, möglichst in allen Ortsteilen von Pattensen stehen. Bislang steht nur eine Bank in der Kernstadt am Rathaus.

AGs sollen auch mögliche Kosten recherchieren

Die AGs sollen jetzt zu den einzelnen Themen – Skater-Anlage, Callisthenics-Park, Solarbänke, weitere Sitzgelegenheiten – zusätzliche Informationen sowie einen möglichst realistischen Kostenrahmen recherchieren.

Beim Thema Kosten herrschten allerdings unterschiedliche Meinungen. „Kann nicht die Stadtverwaltung die Kosten herausfinden?“, fragte ein Jupa-Teilnehmer. Ein anderer erwiderte, es sei besser, wenn das Jugendparlament auch Eigeninitiative zeige und die Anträge möglichst umfassend selbst vorstellen kann.

Jugendpflegerin Claudia Bank, die als Vertretung der Stadtverwaltung an den Sitzungen teilnimmt, gab zu bedenken, dass die Zeit bis zum nächsten Sitzungslauf im Oktober knapp werden könnte. Schließlich müsse schon Mitte Oktober festgelegt werden, ob sich die politischen Gremien mit den Antrag beschäftigen. Sie schlug vor, dass sich das Jupa bis Dezember Zeit lässt.

Geld für Sportanlage soll noch in Haushalt

Doch die Jupa-Mitglieder zeigten sich bereits gut informiert über die Abläufe. „Nein, wir sollten das schnell fertig machen, damit das Geld für den Antrag noch in den Haushalt für 2020 kommt“, sagte einer der Jugendlichen.

Jugendbürgermeister Kimpioka beantragte schließlich, dass die neuen AGs ihre Informationen und Kostenschätzungen bis Mitte Oktober im Jupa vorlegen sollen. Wenn dies gelinge, könnten die Antragsfristen noch gehalten werden. „Wenn es wirklich zu knapp ist, können wir es immer noch verschieben“, sagte er. Dieser Antrag wurde mit Mehrheit angenommen.

Das Jupa hat es sich zum Ziel gesetzt, dass einzelne Mitglieder die Ortsrats- und Fachausschusssitzungen besuchen und den anderem Mitgliedern davon berichten. Zu Beginn der Sitzung gaben die Mitglieder einen Überblick über die diskutierten Themen und gefassten Beschlüsse.

Jugendliche wollen nach Berlin fahren

Auch einen Ausblick auf die Zukunft gab es: So will das Jupa Pattensen den Kontakt mit den Mitgliedern des Jupa in Wennigsen vertiefen, wo es schon seit fünf Jahren ein Jugendparlament gibt. Außerdem ist ein Besuch in Berlin mit einem Treffen mit den örtlichen Bundestagsabgeordneten Maria Flachsbarth (CDU) und Matthias Miersch (SPD) geplant. Dafür steht der Termin aber noch nicht fest.

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Von Kim Gallop

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