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Pattensen Fraktionen im Pattenser Rat streiten über Pflege von Grünflächen
Umland Pattensen

Pattensen: Pflege von Grünflächen ist Streitthema bei Etatberatung im Finanzausschuss

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12:09 27.01.2020
Der Rat beschließt in der nächsten Woche über den Haushalt. (Symbolbild) Quelle: dpa-Zentralbild
Pattensen

Nach vier Stunden und 36 Minuten war es soweit: Mit knapper Mehrheit haben die Mitglieder des Finanzausschusses von Pattensen in der Sitzung am Donnerstagabend dem aktuellen Haushaltsentwurf 2020 zugestimmt. Die Vertreter der Ratsfraktionen von SPD, UWG/UWJ-Gruppe und Bündnisgrünen sprachen sich für den Etat aus, die drei CDU-Mitglieder stimmten dagegen.

Das angestrebte Ziel eines maximalen Defizits von 3 Millionen Euro wurde erreicht: Das Defizit liegt bei rund 2,8 Millionen Euro. Der Rat will den Haushalt am Donnerstag, 30. Januar, in der Sitzung ab 19 Uhr in der Aula der Ernst-Reuter-Schule verabschieden.

Diskussion über Grünflächenpflege im Stadtgebiet

Der Finanzausschuss hatte über mehr als 100 Sparvorschläge abgestimmt, die zu großen Teilen von der CDU und den Unabhängigen eingereicht wurden. Strittig war besonders der von der Verwaltung geforderte Betrag von 150.000 Euro für die externe Vergabe der Grünflächenpflege für den Stadtteil Pattensen-Mitte. Die CDU hatte beantragt, 100.000 Euro davon zu kürzen. „Die Verwaltung hat uns bisher keine nähere Erläuterung zu dieser Ausgabe gegeben“, kritisierte der Fraktionsvorsitzende Horst Bötger.

Der Erste Stadtrat Axel Müller entschuldigte sich dafür. „Der Betriebshof pflegt zurzeit nahezu alle Grünflächen im gesamten Stadtgebiet und ist damit hemmungslos überlastet“, erläuterte er. Viele Bürger beschwerten sich immer wieder über verwahrloste Beete. Wenn jetzt die Pflege im größten Stadtteil Pattensens extern vergeben werde, hätte das nicht nur zum Vorteil, dass alle Flächen besser betreut werden könnten. Auch die Sicherheit werde erhöht.

„Im Stadtgebiet gibt es 4500 Bäume, die regelmäßig begutachtet werden müssen. Das könnten wir dann auf mehrere Schultern verteilen“, sagte Müller. Die von der CDU vorgeschlagene Kürzung wurde vom Ausschuss mehrheitlich abgelehnt.

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