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Pattensen Polizei entdeckt bei Verkehrskontrolle Drogen
Umland Pattensen

Pattensen: Polizei entdeckt bei Verkehrskontrolle in Pattensen Drogen - 24-Jährigr vor dem Amsgericht Springe

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13:02 12.07.2019
Vor dem Amtsgericht Springe musste sich der junge Mann aus Pattensen verantworten. Quelle: Andreas Zimmer
Pattensen/Springe

Dumm gelaufen: Als die Polizei einen 24-jährigen Pattenser in seinem Fahrzeug kontrollierte, weil er nicht angeschnallt war, fanden die Beamten rund 55 Gramm Marihuana. Jetzt musste sich der junge Mann wegen des Handels mit Betäubungsmitteln vor dem Amtsgericht Springe verantworten. Die Strafrichterin verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 3120 Euro.

Er sei damals in einer blöden Situation gewesen, berichtete der junge Mann, ohne konkreter zu werden. Mit dem Verkauf von Marihuana habe er sich einfach etwas dazuverdienen wollen. Die Sache war aufgeflogen, weil sich der junge Mann bei der Polizeikontrolle offenbar uneinsichtig gezeigt hatte. Daraufhin hatten die Beamten seinen Rucksack kontrolliert und die Drogen gefunden.

Polizei findet Hinweise auf dem Handy

Die Auswertung seines Handys hatte ergeben, dass er zuvor mehrfach Mengen zwischen einem und vier Gramm verkauft hatte. Der Käufer hat sich inzwischen in einem gesonderten Verfahren wegen des Erwerbs von Cannabis verantworten müssen. Für den Pattenser hat das Dealen nicht nur strafrechtliche Folgen, er ist auch seinen Führerschein für etliche Monate los. „Wenn man kifft, ist auch der Führerschein weg, sagen Sie das gern weiter“, sagte die Strafrichterin zu dem jungen Mann.

„Jetzt ist mir ein Licht aufgegangen“, zeigte sich der Angeklagte einsichtig. Die Taten hatte er vor Gericht unumwunden eingeräumt. Dass er auch nach dem Prozess sein Handy nicht zurückbekommt, damit hatte er allerdings nicht gerechnet. Darüber seien schließlich die Kontakte gelaufen, es sei ein Beweismittel, so die Richterin.

In ihrem Urteil blieb sie unter dem Antrag der Staatsanwältin: Diese hatte 160 Tagessätze à 25 Euro gefordert. Die Richterin senkte die Tagessätze auf 130 ab und rundete die Höhe, die sich nach dem monatlichen Einkommen berechnet, auf 24 Euro.

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