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Pattensen SPD spricht mit Grundschülern über Hundekottüten
Umland Pattensen SPD spricht mit Grundschülern über Hundekottüten
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15:12 13.03.2019
Hans-Jörg Neef spricht mit den Grundschulkindern über Sinn und Gebrauch von Hundekottüten. Quelle: Renate Beblo
Jeinsen

 Verantwortungsvolle Hundehalter sollte die Tütchen zum Aufnehmen des Hundekots stets mit sich führen. Dennoch ist es praktisch, wenn an beliebten Gassi-Strecken auch Spender stehen, aus denen sich kostenlos Hundekottüten entnehmen lassen. In Jeinsen stehen zwei solche Spender, die von der SPD Abteilung Jeinsen, Vardegötzen, Thiedenwiese auf eigene Kosten regelmäßig aufgefüllt werden. Im Jahr werden um die 2000 Tüten verbraucht.

Leider werden immer wieder viele Tüten herausgerissen und auf dem Gehweg, im Graben oder auf dem Feld verteilt. Hans-Jörg Neef, SPD-Mitglied und stellvertretender Ortsbürgermeister von Jeinsen, war deshalb jetzt in der Leinetalschule zu Gast, um mit den Kindern der 1. und 2. Klasse über Bedeutung und Gebrauch von Hundekottüten zu sprechen.

Neef hatte in einem Pappparton nicht nur Tüten dabei, sondern auch einen Hundehaufen aus Plastik. Schnell wurde deutlich, dass die Grundschüler, die von ihren Lehrerinnen auf den Besuch vorbereitet worden waren, genau wussten, wofür die Tütchen benutzt werden sollen.

Hans-Jörg Neef spricht mit den Grundschulkindern über Sinn und Gebrauch von Hundekottüten. Quelle: Renate Beblo

Neef ließ eine Schülerin dennoch demonstrieren, wie der Plastik-Haufen mithilfe einer Tüte – die über die Hand gestreift wird - problemlos und hygienisch aufgenommen werden kann. Anschließend entbrannte unter den Schülern eine angeregte Diskussion über die Beseitigung von Hundehaufen. Viele erzählten von schlechten und ekligen Erfahrungen, die sie mit Hundehaufen gemacht haben, die von den Hundehaltern nicht entsorgt worden waren.

Unter den Augen von Hans-Jörg Neef demonstriert eine Schülerin, wie der (Plastik-) Hundehaufen mit der Tüte aufgenommen werden kann. Quelle: Renate Beblo

Neef berichtete den Grundschülern, dass in Jeinsen immer wieder leere Tüten herum liegen. Er glaubt, dass Kinder diese den Spendern reißen und damit herumspielen. Er habe nichts dagegen, betonte Neef, wenn ein Kind ab und zu mal eine Tüte benutzt, um damit zu spielen oder etwas einzusammeln und mit nach Hause zu nehmen. „Aber diese Tüten gehören nicht einfach in die Gegend geschmissen“, bekräftigte er. Wer eine Tüte aus dem Spender genommen hat, soll sie mit nach Hause nehmen.

Neef wies weiter darauf hin, dass einige Hundehalter es auch nicht richtig machen. Sie sollen die Hinterlassenschaften ihres Tieres mit der Tüte einsammeln, diese verknoten und mit nach Hause nehmen, um sie dort in den Hausmüll zu werfen. „Oder in bereitgestellte Papierkörbe entsorgen.“ Am schlimmsten sei es, die mit Hundekot gefüllte Plastiktüte auf dem Acker oder sogar in die Beeke zu werfen.

Als sich Neef verabschieden wollte, baten einige Kinder um eine der Tütchen. Natürlich verteilte Neef die Tüten gerne – allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis, sie nicht in die Natur zu werfen.

Von Kim Gallop

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