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Pattensen Auch Unabhängige fordern neue Bestattungsformen
Umland Pattensen Auch Unabhängige fordern neue Bestattungsformen
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00:20 23.02.2019
Neue Bestattungsformen für Pattensen? Auf dem Friedhof in Koldingen zum Beispiel soll dies möglich sein. Quelle: Torsten Lippelt
Pattensen

Neue Bestattungsformen in Pattensen: Nach SPD und CDU nimmt auch die Ratsfraktion der Unabhängigen für sich in Anspruch, die Verwaltung bereits auf dieses Thema hingewiesen zu haben. Der Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen, Dirk Meyer, ist Mitglied in der Arbeitsgruppe für die kirchlichen Friedhöfe im Stadtgebiet, die die neue Bestattungsformen teilweise schon anbieten.

Der Hintergrund: Die SPD-Ratsfraktion hat einen Antrag auf neue Bestattungsformen wie Urnenreihengrabstätten als Rasengrab ohne Pflegeverpflichtung für die vier städtischen Friedhöfe in Hüpede, Koldingen, Oerie und Reden gestellt. Die CDU machte anschließend darauf aufmerksam, dass sie dies mündlich ebenfalls in Ortsratssitzungen bereits angeregt habe.

Unabhängige: Friedhofsgebühren anheben  

Die Unabhängigen verweisen nun darauf, dass sie schon 2017 beantragt haben, die Gebühren für die Friedhöfe um bis zu 40 Prozent anzuheben. Zurzeit liegt der Kostendeckungsgrad lediglich bei 20 Prozent. „Warum muss der Steuerzahler in Pattensen rund 80 Prozent der Kosten für die Friedhöfe mittragen?“, fragt Meyer und gibt darauf gleich eine Antwort: „Weil die Verwaltung nicht in der Lage ist, eine Gebührenkalkulation für die Friedhöfe aufzustellen. Mein Hinweis, dass sie sich der Amtshilfe des Kirchenkreisamtes bedienen sollen, wurde ignoriert.“ Das Kirchenkreisamt habe ein Kalkulationsprogramm für Friedhofsgebühren.

Dirk Meyer führt weiter aus, dass die kirchlichen Friedhöfe nicht defizitär wirtschaften dürfen und die Haushalte immer ausgeglichen sein müssen. Das gelinge auch bei kleineren Friedhöfen wie in Jeinsen oder Vardegötzen. Der städtische Kämmerer Kai Prüser hatte darauf hingewiesen, dass eine kostendeckende Bewirtschaftung für kleinere Friedhöfe wie diejenigen, die in der Hand der Stadt sind, schwerer sei als bei größeren. Meyer will dies dennoch mittelfristig erreichen. „Vor dem Hintergrund unseres defizitären Haushalts ist unsere Forderung mehr als gerechtfertigt“, sagt er.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Von Tobias Lehmann

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