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Pattensen Vandalismus an der KGS: Verwaltung will Kamera installieren
Umland Pattensen

Pattensen: Vandalismus an der KGS Pattensen macht Kameraüberwachung nötig

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18:06 02.12.2019
Das weitläufige Gelände an der KGS Pattensen lässt sich schlecht überwachen. Quelle: Tobias Lehmann (Archiv)
Pattensen

Die Schäden durch Vandalismus an der Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen haben so zugenommen, dass die Stadt das Gelände per Kameraüberwachung kontrollieren lassen möchte. Im Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 sind dafür 50.000 Euro eingeplant worden.

Ein Dauerproblem ist der Müll, der von Unbekannten hinterlassen wird, die sich außerhalb der Schulzeiten abends und nachts – meist in Gruppen - auf dem Gelände aufhalten. Das sei sehr ärgerlich, bestätigt Axel Müller, Erster Stadtrat und verantwortlich für den Baubereich. Dazu kommen immer mehr Schäden, die mutwillig verursacht würden. Es seien sogar Teile der KGS-Fassade von Unbekannten beschädigt worden. „Sie wurden vermutlich eingetreten“, sagte Müller.

Aufnahmen werden nach 48 Stunden gelöscht

Es sei sehr schwierig, das weitläufige Gelände an der KGS zu überwachen, sagte Müller. Ein Sicherheitsdienst würde noch höhere Kosten verursachen, deshalb habe die Verwaltung die Kameraüberwachung vorgeschlagen.

Ein Schild am Eingang zum Schulgelände werde darauf hinweisen, dass Kameras im Einsatz sind. Aufgezeichnet werde nur abends und nachts außerhalb der Schulzeiten, kündigte Müller an. Die Aufnahmen würden nach 48 Stunden wieder gelöscht.

Sportvereine klagen über Vandalismus

Mit den Klagen der Sportvereine über Vandalismus in den Sporthallen der KGS habe dieser Vorstoß der Stadt nichts zu tun, sagte Müller. „Ich habe von den Problemen der Vereine erst vor Kurzem aus der Presse erfahren“, sagte er.

Bei der Arbeitstagung der Sportrings im November war das Thema Vandalismus in den Sporthallen der KGS angesprochen worden. Die Hallen und Umkleiden sind nachmittags und abends, wenn die Vereine dort trainieren, nicht abgeschlossen. Jeder kann die Räume betreten.

Unbekannte werden sogar Flaschen auf Sportler

Es wurden nach Aussagen der Vereine in den vergangenen Monaten und Jahren viele Schäden an Sportgeräten und Ausrüstung registriert. Zudem wurden unter anderem Flaschen von oben aus dem Zuschauerbereich auf Kinder und Jugendliche geworfen, die gerade trainierten. Der Sportring hat über einen Sicherheitsdienst und über Kameraüberwachung diskutiert. Beschlossen wurde aber nichts.

Es habe seitdem erste Gespräche zwischen Stadtverwaltung und Sportring gegeben, sagte der Erste Stadtrat Müller. „Es gibt aber noch eine Reihe von offenen Fragen.“ Es sei ihm unverständlich, dass dort während der Trainingszeiten alle Türen offen stehen. „Warum nehmen Sportler und Trainer das seit Jahren hin?“ Er sei dafür, die Außentüren abzuschließen. Weitere Details sollen bei einer gemeinsamen Begehung der Anlagen mit Stadtverwaltung und Sportring geklärt werden, kündigte Müller an.

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Von Kim Gallop

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