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Pattensen Neubaugebiet wird entwickelt
Umland Pattensen Neubaugebiet wird entwickelt
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00:17 06.12.2018
In Reden wird entlang der Kreisstraße 224 ein Neubaugebiet geplant. Quelle: Tobias Lehmann
Reden

Der Rat der Stadt Pattensen hat auf seiner jüngsten Sitzung den Weg für ein Neubaugebiet in Reden freigemacht. Der Ratsbeschluss fiel mit großer Mehrheit bei drei Enthaltungen. Damit wird die Stadtverwaltung die Verfahren für die Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans in Gang setzen.

Den Antrag hatten die örtlichen Grundstückseigentümer Heinrich Lindemann und Eckardt Ihssen gestellt – mit Unterstützung der Ortsvorsteherin Edeltraut Ruppelt-Czybulka. Die Antragsteller weisen darauf hin, dass in Reden Ende 1998 das Wohngebiet Birkenweg mit 37 Häuser geplant wurde. Genehmigt und gebaut wurden damals aber nur 14 Häuser. Da es in den vergangenen Jahren nach Angaben der Antragsteller immer wieder Anfragen von Bauwilligen gab, wird vorgeschlagen, auch die Restfläche von rund 10.000 Quadratmetern zu erschließen. Dort wäre Platz für 10 bis 15 Einfamilienhäuser.

Nach Auskunft von Axel Müller, Erster Stadtrat von Pattensen und Leiter des Baubereichs, wird die Entwicklung des in Pattensen-Mitte diskutierten Neubaugebiets Mühlenfeld noch längere Zeit dauern. Für die Planung für Reden rechnet Müller mit einer kürzeren Entwicklungszeit. „Deshalb sollte Reden vorgezogen werden.“ Müller betonte, dass im Rat vorerst nur der sogenannte Aufstellungsbeschluss gefallen ist. Der Rat werde sich auch mit den Beschlüssen zum Flächennutzungs- und zum Bebauungsplan nochmals befassen. „Die Details müssen noch diskutiert werden.“

Unter anderem muss die Frage geklärt werden, ob der streng geschützte Feldhamster auf der Fläche lebt, die derzeit landwirtschaftlich genutzt wird. Den Investoren wird unter anderem eine Folgekostenberechnung auferlegt, wie sie laut einem Ratsbeschluss in Zukunft bei Bauprojekten immer erfolgen muss. Darin soll beispielsweise aufgeführt werden, ob wegen des Neubaugebiets Kitas, Schulen oder das Klärwerk erweitert werden müssen. Wobei Michael Dreves für die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bereits kritisierte, dass eine solche Folgekostenberechnung besser vor der Beschlussfassung im Rat vorliegen sollte, nicht hinterher, wenn bereits Tatsachen geschaffen wurden.

„Ich freue mich“, sagte das aus Reden stammende Ratsmitglied Matthias Friedrichs (SPD) zu dem mehrheitlichen Ratsbeschluss zur Wohnbaulandentwicklung in seinem Heimatort. Diese Entscheidung sei für die Erweiterung des Ortes unverzichtbar. „Reden hat fast keinen Wohnraum, der nicht belegt ist.“

Von Kim Gallop

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