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Pattensen Sprunggrube der KGS wird saniert
Umland Pattensen Sprunggrube der KGS wird saniert
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15:29 17.10.2018
Blühende Landschaften: die sogenannte Laufbahn der KGS Pattensen. Quelle: privat (Archiv)
Pattensen-Mitte

Die Sprunggrube und die Aschenbahn auf dem Außengelände der Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen sollen in absehbarer Zeit saniert werden. Das bestätigte auf Anfrage Pattensens Stadtsprecherin Andrea Steding. Die Stadtverwaltung habe inzwischen ein Planungsbüro gefunden, und das Büro beschäftige sich jetzt mit Art und Umfang der zu erledigenden Arbeiten. Das Büro werde im Auftrag der Stadt, die Schulträgerin ist, auch die Ausschreibung vorbereiten und die Vergabe der Sanierung begleiten.

Die Misere um die Sportanlage der KGS hat eine längere Geschichte. Bereits Mitte August 2017 stellte Ratsmitglied Marion Kimpioka (SPD) eine Anfrage in der damaligen Ratssitzung, wann Sprunggrube, Laufbahn und Beachvolleyball-Feld endlich hergerichtet würden. Sie seien voller Unkraut. Sport sei so nicht möglich, und die Gefahr sei groß, zu stolpern und umzuknicken. Nach Angaben von Kimpioka hatte sie zum ersten Mal im April des vergangenen Jahres auf dem Problem hingewiesen – über das Beschwerdemanagement der Stadt. Im Juni ( „Im Sommer ist doch die Zeit für Schulsport im Freien“) hatte sie noch einmal direkt im zuständigen Fachbereich nachgefragt. Als nichts passierte, machte sie ihre Sorgen im Rat öffentlich.

Blühende Landschaften: die sogenannte Laufbahn der KGS Pattensen. Quelle: privat (Archiv)

Laut Aussagen der Verwaltung hatte die Stadt von den Problemen erst kurz vor dieser Ratssitzung erfahren. Offenbar hatte sowohl die Kommunikation zwischen Stadt und Schule, als auch die Kommunikation innerhalb der Verwaltung nicht richtig funktioniert. Auch dann ging weitere Zeit ins Land, dann kamen die Schulferien.

Über die Monate hatte hatte Wolfgang Mehl vom TSV Pattensen, der als Nichtratsmitglied im Sportausschuss sitzt, mehrmals auf eine Lösung gedrängt –zuletzt Ende September im Sportausschuss. „Die Schule bietet jetzt Sportabi an“, sagte er, „aber die Anlage macht das Training dort unmöglich.“ Schon damals hatte Bürgermeisterin Ramona Schumann von den Problemen berichtet, ein geeignetes Planungsbüro zu finden. „Damit haben wir erheblich Mühe“, sagte sie.

Von Kim Gallop

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