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Pattensen Zwei Verletzte: Siegerehrung endet in Schlägerei zwischen Fans
Umland Pattensen

Zwei Verletzte: Kreispokalfinale beim SV Koldingen endet mit Schlägerei von Fans

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00:17 03.06.2019
Nach dem Spiel zwischen Schloß Ricklingen und SuS Sehnde kam es in Koldingen zu einer Massenschlägerei. Quelle: Debbie Jayne Kinsey
Koldingen/Sehnde/Garbsen

Mit einer Schlägerei zwischen etwa einem Dutzend Fußballfans ist am Donnerstag das Kreispokal-Finale auf dem Gelände des Koldinger SV zwischen SuS Sehnde und TSV Schloß Ricklingen (Garbsen) zu Ende gegangen. Die Polizei musste eingreifen. Sie ermittelt nun unter anderem in zwei Fällen von gefährlicher Körperverletzung. Wie die Polizei Hannover mitteilt, wurden ein 50- und ein 69-jähriger aus Sehnde leicht verletzt. Ermittelt wird deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung. Außerdem wird wegen einem Fall von Widerstand gegen Polizeibeamte und in einem Fall von Landfriedensbruch ermittelt.

Während des Finales waren rund 300 bis 400 Zuschauer auf dem Platz. Einer der Anwesenden beschrieb die Stimmung als aufgeregt aber friedlich. Ein anderer Augenzeuge sagte, nach der Halbzeit sei die Stimmung sehr aggressiv geworden. Die Spieler seien wüst beschimpft worden. Übereinstimmend wurde berichtet, dass viele Gäste „hochgradig betrunken“ waren. Außerdem waren vor dem Anpfiff verbotene Bengalos gezündet worden, offenbar von den Fans der Garbsener.

Kurz vor der Siegerehrung gehen Fans aufeinander los

Kurz vor der Siegerehrung sei die Stimmung eskaliert, berichtete Debbie Jayne Kinsey, die dort war, um das Pokalfinale für die Hannoversche Allgemeine Zeitung zu fotografieren. Bei der Siegerehrung seien noch vor Beginn der Zeremonie Fans aufeinander losgegangen. Die Mannschaftsführer von Sehnde und Schloß Ricklingen, hätten gemeinsam die Siegerehrung verlassen und versucht, den Streit zu schlichten. „Das war eine schöne Geste“, sagte Kinsey, „aber sie hatten keine Chance.“

Mehrmals haben Menschen, die die Szenen geschildert haben, auch von Mitgliedern der hannoverschen Ultras gesprochen, radikalen Fans von Hannover 96. Dies wurde am Freitag von der Polizeispressestelle in Hannover verneint: „Es waren keine 96 Ultras“, sagte eine Sprecherin.

Zwei Zuschauer aus Sehnde leicht verletzt

Der Vorsitzende des Koldinger SV, Thomas Biber, sagte am Freitag: „Man kann sich seine Gäste nicht aussuchen.“ Die meisten Besucher seien friedlich gewesen, bis auf eine Handvoll Fans aus Garbsen und aus Sehnde. Der Koldinger Sportverein, der nur Gastgeber war, hatte einen externen Sicherheitsdienst engagiert und zusätzlich Vereinsmitglieder als Ordner eingesetzt.

Am Eingang seien die Taschen kontrolliert worden, berichtete Biber. Trotzdem sei es den Besuchern gelungen, die verbotene Pyrotechnik und Schnapsflaschen auf das Gelände zu schmuggeln, bedauert er. „Wir hätten es schöner haben können.“

Von Kim Gallop

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