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Ronnenberg Zu wenige Schutzmasken: Wer hilft dem ASB beim Nähen?
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Barsinghausen: Zu wenige Masken: Wer hilft dem ASB beim Selbernähen? 

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16:25 23.03.2020
Einmalschutzmasken aus Papier sind kaum noch zu bekommen. Als Ersatz könnten Masken aus Baumwolle genäht werden. Quelle: privat
Barsinghausen

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) schickt die Mitarbeiter seiner Rettungs- und Krankentransporte nur noch mit Atemschutzmasken zu Einsätzen, um die Infektionsgefahr mit dem Coronavirus zu reduzieren. Doch selbst die einfachen Einmalschutzmasken sind wegen der Coronavirus-Krise kaum noch zu bekommen.

„Unsere Patienten sind nicht infiziert, sondern gesundheitlich eingeschränkt. Um sie und auch unsere Fahrer vor einer Ansteckung zu schützen, benötigen wir dringend Schutzmasken“, erklärt ASB-Kreisgeschäftsführer Jens Meier und nennt als Beispiel die lebensnotwendigen Fahrten nierenkranker Patienten zur Dialyse. Mitarbeiterinnen des ASB haben deshalb bereits begonnen, Masken selbst zu nähen – doch es werden sehr viele benötigt.

Der ASB-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg rechnet mit knapp 200 Atemschutzmasken, die er am Tag für seinen Pflege- und Fahrdienst benötigt. Weil die Masken derzeit nicht zu bekommen sind, hofft er auf Hilfe aus der Bevölkerung: „Wir würden uns freuen, wenn fleißige Näherinnen und Näher Schutzmasken anfertigen könnten, die wir dann an die Helfer verteilen“, sagt Meier.

Mundschutz selber nähen – so geht’s!

Ein einfacher Mundschutz lässt sich relativ einfach selbst nähen. Große Stoffmengen werden dafür nicht benötigt. Die Stückchen haben nur eine Seitenlänge von rund 20 Zentimetern. Der ASB hat eine Nähanleitung auf seiner Internetseite bereitgestellt. Für den Behelfs-Mund-Nasen-Schutz werden ein reiner Baumwollstoff wie ein Geschirrtuch, Bettlaken oder T-Shirt ohne Elastan, der mindestens bei 60 Grad gewaschen werden kann, und ein dünner, biegsamer Draht zum Festmachen benötigt. Zudem werden Nähmaschine, Schere und Bügeleisen zur Anfertigung benötigt.

So geht's: Der ASB hat eine Nähanleitung veröffentlicht. Quelle: privat

Die Masken können beim ASB-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg, Siegfried-Lehmann-Straße 5-11, in Barsinghausen abgegeben werden. Wer helfen möchte und dazu noch Fragen hat, kann sich beim ASB unter der Telefonnummer (05105) 7700041 melden.

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