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Ronnenberg Kooperationspartner unterstützen Diakonielädchen
Umland Ronnenberg Kooperationspartner unterstützen Diakonielädchen
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00:18 22.12.2018
Die Kooperationspartner Ingrid Krause (von links), Dirk Kroll, Jörg Engmann und Andrea Schink unterschreiben den Vertrag. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
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Empelde

Es ist die Fortführung eines erfolgreichen ökumenischen Projektes: Die Unterstützer des Diakonielädchens an der Nenndorfer Straße in Empelde haben am Dienstag den Kooperationsvertrag für die kommenden drei Jahre verlängert. Die Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink, Diakon Dirk Kroll von der katholischen Pfarrgemeinschaft St. Maximilian Kolbe, der Geschäftsführer des Diakonieverbandes Hannover Land Jörg Engmann und Ingrid Krause, die Kirchenvorstandsvorsitzende der Michaelisgemeinde, besiegelten mit ihrer Unterschrift die Fortsetzung des ökumenischen Projekts in Empelde. Der Johanniter Ortsverband Deister ist ein weiterer Kooperationspartner, jedoch konnte der Dienststellenleiter Olav Grote bei dem offiziellen Akt nicht anwesend sein.

„Es ist großartig, dass der Laden sich als festes Angebot etabliert hat und die Kooperation so gut gelungen ist“, sagt Schink, die neben ihrer Tätigkeit als Kirchenkreissozialarbeiterin auch die Leitung des Diakonielädchens übernimmt. Weiterhin erinnerte sie an den Beginn des Vertrages und bedankt sich bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern für die vergangenen Jahre. Diakon Kroll ergänzt, dass der Diakonieladen ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches ökumenisches Projekt sei. „Wir als katholische Pfarrgemeinde könnten diesen Aufwand nicht alleine stemmen“, erklärt er.

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Die rund 15 Ehrenamtlichen feiern zusammen mit den Kooperationspartnern das erfolgreiche ökumenische Projekt in Empelde. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Das Diakonielädchen wurde 2008 eröffnet und die Kooperationspartner einigten sich damals auf einen ersten Vertrag über drei Jahre. Das Abkommen in diesem Jahr ist der vierte Vertrag und sichert die Zusammenarbeit bis 2021. „Das damalige Modellprojekt ist heute selbstverständlich“, betont Engmann. Ulrike Mischerikow hatte gemeinsam mit Schink die Idee zu dem Konzept und freut sich auf die kommenden Herausforderungen. „Drei weitere Jahre sind ein gutes Zeichen für unsere tägliche Arbeit“, betont Mischerikow.

Helfer sind jederzeit willkommen

Die Mitarbeiter öffnen dreimal in der Woche das Diakonielädchen in der Nenndorfer Straße 63. Der Laden hat jeweils sonnabends und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und am Dienstag von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Gegenstände, die im Lädchen verkauft werden sollen, können mittwochs von 18.30 bis 19.30 als Spenden im Lager, Hagacker 5b, in Ronnenberg. Die Initiatoren des Diakonielädchens freuen sich jederzeit über neue ehrenamtliche Helfer, die das Team unterstützen und die Öffnungszeiten aufrecht erhalten. Interessierte können sich bei Andrea Schink unter der Telefonnummer (05109) 519543 melden.

Im Moment unterstützen 20 ehrenamtliche Helfer den Diakonieladen und das dazugehörige Lager in Ronnenberg. „Nur gemeinsam sind wir stark“, betont Schink und bedankt sich persönlich bei den rund 15 anwesenden Ehrenamtlichen. Engmann ergänzt, dass die Helfer mehr sind als Verkaufspersonal. „Einige Kunden brauchen einfach ein offenes Ohr“, sagt der Geschäftsführer vom Diakonieverband Hannover-Land. Als Dankeschön für die Arbeit feiern die Helfer gemeinsam mit den Kooperationspartnern nach dem offiziellen Teil eine kleine Weihnachtsfeier in den Räumen der Jugendwerkstatt Roter Faden. Roswitha Adam ist seit Öffnung des Ladens dabei und betont, dass Schink sich öfter im Jahr für die freiwillige Arbeit bedankt. „Manchmal bringt sie uns Blumen oder eine Schokolade mit“, verrät die 65-Jährige.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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