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Ronnenberg Matthias Miersch besucht Brandübungsanlage
Umland Ronnenberg Matthias Miersch besucht Brandübungsanlage
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00:17 29.09.2018
Matthias Miersch besucht die Brandschutzanlage in Empelde. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
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Empelde

Diesmal ist es ganz heiß geworden für den Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch: Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion besuchte die Brandübungsanlage der Freiwilligen Feuerwehr Empelde. In seinem Amt ist er verantwortlich für die Bereiche Umwelt und Landwirtschaft und daher nutzte Miersch den Termin, um einen Einblick in die tägliche Arbeit der Feuerwehr zu bekommen. An der Übung nahmen zwölf Feuerwehrmänner der Ortsfeuerwehr Barsinghausen teil und neun Ausbilder. „Die Ausbildung ist besonders für junge Feuerwehrleute wichtig, die noch Erfahrung sammeln müssen“, sagt Dennis Hechler, stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Empelde.

Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch (SPD) besucht Brandübungsanlage der Freiwilligen Feuerwehr Empelde.

Die Brandübungsanlage besteht aus zwei Schiffscontainern, in denen sich eine Brennkammer und ein Beobachtungsraum befinden. Die Anlage in Empelde ist eine feststoffbefeuerte Anlage, und daher besonders wertvoll für die Ausbildung. „In der Brennkammer wird unbehandeltes Holz angezündet. Die meisten anderen Anlagen werden nur mit Flüssiggas betrieben“, sagt Feuerwehr-Sprecher Harald Nülle. Das Feststoff gespeiste Feuer habe mehrere Vorteile gegenüber einer Gasanlage, bestätigt er. „Die Ausbildung ist realitätsnaher, weil die Kameraden die Wärmeentwicklung spüren und außerdem ist die Umweltbelastung niedriger“, sagt Nülle. Für Miersch ist das Ausbildungsangebot in Empelde unverzichtbar. Er möchte für die Anlage werben. „Mithilfe dieses Angebots können die Menschen noch besser auf die Einsätze vorbereitet werden, und daher muss das Projekt gefördert werden“, sagt Miersch. Aufgrund der Einzigartigkeit der Brandschutzanlage in Empelde stehen zahlreiche Ortsfeuerwehren aus der gesamten Region auf der Warteliste für einen Ausbildungslehrgang.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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