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Ronnenberg Interkultureller Frauensporttag beim TuS Empelde
Umland Ronnenberg Interkultureller Frauensporttag beim TuS Empelde
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00:16 01.05.2019
Caroline Milligan (links) zeigt Alisa van der Linden wie man sich verteidigt.
Caroline Milligan (links) zeigt Alisa van der Linden wie man sich verteidigt. Quelle: Heidi Rabenhorst
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Empelde

Bereits zum zweiten Mal hat der Regionssportbund bei einem interkulturellen Frauensporttag mit dem TuS Empelde kooperiert. 42 Frauen mit und ohne Migrationshintergrund haben diesmal die Chance genutzt, in neun verschiedene Sportangebote hineinzuschnuppern. Die Palette reichte von Bogensport, Selbstverteidigung, Line Dance, Crossboccia, Outdoorfitness, bis Petanque, Step und Dance Party sowie Gehirnjogging und Funktional Training. Männer durften an diesem Tag nur als Übungsleiter die Hallen und das Sportgelände im Außenbereich besuchen.

Viele Kooperationspartner machen mit

Frauensporttage haben in der Region Hannover schon Tradition. Die interkulturelle Version der Veranstaltung wurde jetzt allerdings erst zum vierten Mal realisiert. „Ich freue mich, dass so viele Frauen bei der Neuauflage in Empelde teilnehmen“, sagte Katharina Linka vom Regionssportbund. Die Teilnehmerinnen kamen nicht nur aus Empelde und Gehrden, aber auch aus Neustadt und Pattensen. Diesjährige Kooperationspartner waren erneut der TuS Empelde, das Familienzentrum der Johanneskirchengemeinde, der Rote Faden und das kommunale Frauenzentrum sowie erstmals die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Lara-Carolin Sindt.

42 Teilnehmerinnen haben viel Spaß bei vielfältigen Aktivitäten.

In einer Halle bewegten sich die Frauen bei der „Step und Dance Party“ zu moderner Musik. Schon nach kurzer Zeit stand den Teilnehmerinnen nicht nur der Schweiß, sondern auch die Begeisterung ins Gesicht geschrieben. Einen Raum weiter lernten die Frauen im Selbstverteidigungs-Workshop, wie sie sich mit gezielten Tritten und Schlägen gegen mögliche Angreifer zur Wehr setzen können.

Die Bürgermeisterin spannt selbst den Bogen

Auch die Ronnenberger Bürgermeisterin, selbst TuS-Mitglied, war wieder aktiv mit dabei. Stephanie Harms hatte sich fürs Bogenschießen entschieden und stellte fest, dass es für sie leichter aussieht, als es tatsächlich ist. „Man muss sich richtig konzentrieren und es ist auch ganz schön anstrengend“, sagte sie. „Mit dem Frauensporttag möchten wir neue Mitglieder werben und unsere Angebote vorstellen“, sagte die TuS-Vorsitzende Christiane Weißenborn.

Der Interkulturelle Frauensporttag biete den Frauen zudem die Möglichkeit, im geschützten Raum ohne Männer zu trainieren. „Das ist vor allem Frauen mit Migrationshintergrund wichtig“, betonte Marion Weber vom Frauenzentrum. Unter den 42 Teilnehmerinnen waren dann auch an die zehn mit ausländischen Wurzeln.

Alle aktuellen Themen aus Ronnenberg finden Sie unter haz.de/ronnenberg.

Von Heidi Rabenhorst