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Umland Ronnenberg Nachrichten Bolzplatz und Schulweg machen Sorgen
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13:33 20.11.2017
Die Mitarbeiter Rathaus beschäftigen sind künftig auch mit Anträgen des Jugendparlamentes. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

 Motiviert und engagiert gehen die Mitglieder des ersten Jugendparlamentes (Jupa) in der Stadt Ronnenberg ihre Aufgabe an. Und an Ideen scheint es nicht zu mangeln. In ihrer zweiten Sitzung formulierten die Jugendlichen gleich zwei Anträge mit denen sich nun der Rat der Stadt beschäftigen muss. Inhaltlich geht es bei den Anliegen der Nachwuchspolitiker um eine Bolzplatzsanierung in Ronnenberg und eine Maßnahme zur Schulwegsicherung in Empelde.

Erst am 16. Oktober war das Jupa zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen und hatte Julia Schulze zur Jugendbürgermeisterin gewählt. Diese unterzeichnete jetzt auch den Prüfantrag an die Stadt Ronnenberg. Die Jugendvertreter hatten demnach beobachtet, dass es an der unübersichtlichen Bahnunterführung in Empelde zwischen Berliner Straße und Auf dem Hagen, hinter dem Rewe-Markt, zu gefährlichen Situationen mit Radfahrern komme. 

„Oft fahren Radfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit in die Unterführung hinein oder aus der Unterführung heraus und schneiden dabei häufig die Kurve“, beschreibt Schulze die Situation. „Ein Spiegel an dieser Stelle könnte mehr Sicherheit schaffen.“ Vor allem für den Schulweg sei diese Unterführung stark frequentiert.

Das zweite Anliegen des Jugendparlamentes dürfte die Verwaltung dagegen überraschen. Im Zuge einer umfangreichen Sperrung von Bolz- und Spielplätzen in Hannover Ende 2016 hatte die Stadt Ronnenberg auf Nachfrage erklärt, es gebe „keine Anzeichen von Mängeln“ auf den Bolzplätzen im Stadtgebie. Einmal im Jahr würden zudem alle betreffenden Flächen von einem externen Prüfer inspiziert.

Nun erklärt das Jupa in seinem weiteren Antrag, dass „ein gefahrloses Spielen“ auf dem Bolzplatz an der Ecke Mühlenrär/Ludolf-von-Knigge-Straße nicht mehr möglich sei. Der Untergrund weise Risse auf, die zu Verletzungen führen könnten, führt Jupa-Mitglied Jan Hampel als Antragsunterzeichner aus. Auch sei der Zaun löchrig, wodurch weitere Gefahren für Kinder und den Verkehr auf den benachbarten Straßen entstünden. Die Jugendvertretung bittet deshalb die Stadt um Instandsetzung der Anlage.

Die Jungpolitiker bekommen im Anschluss einen ersten Eindruck von der Beratungsfolge in der Lokalpolitik. Beide Anträge werden zunächst dem Rat zur Vorberetung vorgelegt und von dort voraussichtlich einem Fachausschuss zur weiteren Beratung zugewiesen.  Der Rat tagt wieder öffentlich am 13. Dezember. Eine Entscheidung fällt die Bürgervertretung demnach frühestens in der übernächsten Sitzung Anfang des kommenden Jahres. 

Von Uwe Kranz

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