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Umland Ronnenberg Nachrichten Diakonielädchen als Erfolgsmodell
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18:43 07.12.2014
Von Ingo Rodriguez
Seit August 2008 werden im Diakonielädchen an der Nenndorfer Straße gespendete Haushalts- und Gebrauchsgegenstände aus zweiter Hand verkauft. Quelle: Arno Burgi/dpa
Empelde

Das Prinzip ist denkbar einfach. Und es hat sich bewährt: Seit August 2008 werden in dem rund 30 Quadratmeter großen Diakonielädchen an der Nenndorfer Straße gespendete Haushalts- und Gebrauchsgegenstände aus zweiter Hand verkauft - von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu günstigen Preisen.

Träger der gemeinnützigen Einrichtung sind der Diakonieverband Hannover-Land, die katholische und evangelische Kirche sowie die Johanniter. Und die Kooperationspartner sind mehr als zufrieden: Bislang seien bei insgesamt vier Ausschüttungen Verkaufserlöse in Höhe von 5222,21 Euro an verschiedene soziale Projekte im Raum Ronnenberg gegangen, sagte Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink in ihrer Bilanz vor der Unterzeichnung der Verträge. „Und wir haben etliche Besucher und Kunden, sogar schon fast zu viele Sachspenden“, sagte Schink zufrieden.

Trotzdem verwies sie noch einmal auf die wichtigste Voraussetzung: „Ohne die insgesamt 17 ehrenamtlichen Helfer und ohne die Unterstützung der jungen Frauen aus der Jugendwerkstatt Roter Faden würde es genau so wenig funktionieren wie ohne die überwältigende Spendenbereitschaft“, betonte Schink - und überreichte allen Ehrenamtlichen aus dem Verkaufsteam als Dankeschön eine Kerze. Anschließend setzten die Vertreter der Trägerorganisationen jeweils ihre Unterschrift auf die bis zum 31. Dezember 2018 datierte Verlängerung der Kooperationsvereinbarung. Es ist bereits die dritte Verlängerung - zum ersten Mal aber gleich über vier Jahre, anstatt wie bislang über drei. „Wir sind mutiger geworden, aber das ist gerechtfertigt“, sagte der Diakon Dirk Kroll von der katholischen St.-Maximilian-Kolbe-Kirchengemeinde.

Die Kooperationspartner sind sich einig: „Alle Ziele des Projekts werden erfüllt“, sagte Schink - und die Kirchenkreissozialarbeiterin zählte auf: „Günstige Waren für Menschen mit schmalem Budget, Bewahrung der Schöpfung durch einen längeren Warenkreislauf, Stärkung des sozialen Raumes und Förderung des ehrenamtlichen Engagements.“ Die Tinte auf den Verträgen war noch nicht getrocknet, da brachte Schink die einhellige Meinung aller Beteiligung noch einmal auf den Punkt: „Wir hoffen auf vier weitere erfolgreiche Geschäftsjahre.“

Von Ingo Rodriguez

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