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Umland Ronnenberg Nachrichten Erdverkabelung statt Masten
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00:15 18.02.2015
Von Dirk Wirausky
Die Bürgerinitiative will Megamasten verhindern.  Quelle: dpa/Symbolbild
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Ronnenberg/Gehrden/Wennigsen

Peter Goslar ist überzeugt: „Wenn die Leitungen unter die Erde kommen, können alle Bürger gut schlafen“, sagte der Befürworter einer Erdverkabelung vor zwei Wochen bei der Podiumsdiskussion zum Thema Südlink in Gehrden. Mit dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch hat Goslar einen prominenten Unterstützer. Er wolle eine gesetzliche Änderung erreichen, die die Erdverkabelung als wirkliche Alternative zur oberirdischen Leitung vorsehe, sagte er bei einem Treffen mit den Bürgermeistern seines Wahlkreises in Berlin.

Noch eine Forderung erneuerte Miersch. Er sprach sich dafür aus, die Führung des Südlinks an großen Verkehrsstraßen wie der A 7 zu prüfen. Entsprechende Gespräche habe er mit der Bundesnetzagentur und der Firma Tennet sowie mit dem Bundeswirtschaftsministerium bereits geführt, sagte Miersch.

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Derweil hat die Bürgerinitiative Wennigsen und Calenberger Land gegen Suedlink den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil in einem offenen Brief um Unterstützung gebeten. Die Bürgerinitiative will Megamasten verhindern. Sie befürchtet, dass die bis zu 70 Meter hohe Hochspannungsleitung nicht nur das Landschaftsbild „verschandele“ und die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen blockiere, sondern auch die Gesundheit der Bürger gefährde.

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