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12:54 11.02.2018
Ein Höhepunkt bei der Faschingsfeier der katholischen Kirchengemeinde: die Whaxx up–Kids der Tanzschule Amaro. Quelle: Rabenhorst
Ronnenberg

 Seit mehr als vier Jahrzehnten feiert die katholische Kirchengemeinde Ronnenberg Fasching und leistet mit dem Erlös Hilfe für Menschen in Not. „Das Geld geht zur Hälfte an den Eine-Welt-Kreis unsere Gemeinde, der jedes Jahr zwei Projekte aussucht, die unterstützt werden sollen“, verriet die federführende Organisatorin Anette Heckmann. Die andere Hälfte werde für die Caritasarbeit in der Gemeinde verwendet. 

Das Vorbereitungsteam: Inge von Kossak (von links), Ute Kellersmann, Christine von Kossak und Anette Heckmann. Quelle: Rabenhorst

Am Sonnabend stand das Karnevalsvergnügen unter dem Motto „Wie es euch gefällt“. Mit bekannten Liedern wie „Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett“, „Ich will keine Schokolade“ und „Schuld war nur der Basanova“ heizten Ilka Passior, Susi Sander, Michaela Porrmann, Peter Frese und Carsten Brandt von den ThoMoRo-Voices, dem Gospelchor der Kirchengemeinde, die Stimmung ordentlich ein. 

Ilka Passior, Susi Sander, Michaela Porrmann, Peter Frese und Carsten Brandt von den ThoMoRo-Voices heiten dem Publikum ordentlich ein. Quelle: Rabenhorst

Den Auftakt der Veranstaltung, die bereits zum 46. Mal stattgefunden hat, machten die Whaxx up–Kids der Tanzschule Amaro. Die sieben- bis zehnjährigen Kinder sind Hip-Hop Vize-Norddeutscher Meister 2016 und 2017 und erreichten bei den Europameisterschaften in ihrer Altersgruppe den 3. Platz.

Mit bunten und fantasievollen Kostümen kleiden sich die Gäste bein der Faschingsfeier. Quelle: Rabenhorst

Mit dem Verlauf des Festes zufrieden zeigte sich Anette Heckmann: „Der Überschuss liegt bei etwa 1500 Euro“, betonte Heckmann von der katholischen Kirchengemeinde. Übrigens stammt der beim Faschingsvergnügen eingenommene Spendenbetrag nicht aus dem klassischen Speisen- und Getränkeverkauf: „Die Gäste schätzen vielmehr den Wert dessen, was sie verzehrt und getrunken haben. Ich möchte mich an dieser Stelle für die große Spendenbereitschaft bedanken“, sagte die federführende Organisatorin im Namen des Vorbereitungsteams, zu dem auch Inge von Kossak gehört. Die 80-Jährige hat kein einziges Fachingsvergnügen ausgelassen und kann sich gut an die Anfänge erinnern. „Es begann im Jahr 1971, als Theo Meenen als Pfarrer in unsere Kirchengemeinde kam. Der Rheinländer „forderte“ sozusagen eine Faschingsfeier“, erinnert sie sich. Und schon die erste im Jahr 1972 sei erfolgreich gewesen. „Damals kamen wir Frauen in langen Ballkleidern und tanzten bis in den frühen Morgen“, berichtet sie. Später sei man dann immer öfter verkleidet gekommen. Von Kossak hat nicht nur jedes Faschingsvergnügen besucht: Sie schmückt seit 1972 auch immer das Gemeinschaftshaus. Zum Vorbereitungsteam gehören neben Anette Heckmann und Inge von Kossak außerdem Christine von Kossak und Ute Kellersmann

Von Heidi Rabenhorst

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