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Umland Ronnenberg Nachrichten Für Verwaltung bleibt der Südlink ein Thema
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00:16 03.06.2017
Von Uwe Kranz
Wo sollen die Erdkabel für den Südlink verlegt werden? Die Bundesfachplanung könnte die nächsten Antworten bringen. Quelle: privat
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Ronnenberg

Rund zwei Jahre werde es dauern, bis endgültig eine Entscheidung für einen der beiden Trassenkorridore gefällt werde, meint Zehler. Netzbetreiber Tennet habe zwar zunächst den östlichen Korridor beantragt, der das Ronnenberger Stadtgebiet nicht tangiert. Es würden aber auch weiterhin alle Alternativen geprüft, erklärt Zehler. Weil die Alternativtrasse durch das Stadtgebiet verläuft, bleibe der Südlink auch mindestens so lange ein Thema für die Ronnenberger Verwaltung.

Die bevorstehende Antragskonferenz bildet den Auftakt der öffentlichen Beteiligung an diesem nächsten Schritt der Trassenfindung. Die regionale Konferenz dazu beginnt am Dienstag, 13. Juni, um 19 Uhr im Designhotel Wienecke XI., Hildesheimer Straße 380, in Hannover. Die Tagesordnung sieht neben einer Erläuterung des Verfahrens einer Bundesfachplanung unter anderem auch vor, dass Kommunen und Privatleute ihre Belange  einbringen können. Auch Fragen des Umweltschutzes sollen an diesem Abend diskutiert werden. Die Veranstaltung ist öffentlich. Es wird allerdings um Anmeldung im Internet unter netzausbau.de/SharedDocs/Termine/DE/Veranstaltungen/2017/170613_AK3_4_Hannover.html gebeten.

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Bereits in der Vorbereitung der Antragsstellung hatte die Stadt Ronnenberg eine Liste mit sogenannten Raumwiderständen vorgelegt. Diese seien damals teilweise noch zu kleinteilig gewesen, um in die Entscheidung einfließen zu können, hatte Zehler erklärt. Dennoch hatte Tennet vom Netzbetreiber noch nicht erkannte Hindernisse wie Flächen, die für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) verplant sind oder Bergsenkungsbereiche im Stadtgebiet bereits für die eigenen Abwägungen dokumentiert. "Wir haben unsere Liste zur Bundesfachplanung jetzt noch einmal eingereicht", sagte Zehler

Uwe Kranz 03.06.2017
Uwe Kranz 02.06.2017
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