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19:17 07.07.2015
Theodora (7, von links), Sonja Sturm-Lissel, Marina (10), Gaby Koch, Aiman (11), Alemdar (6), Jutta Fricke und Alfons Schleinschock haben ihren Spaß. Quelle: Heidi Rabenhorst
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Aiman ist traurig. Der Elfjährige hat eineinhalb Jahre am Projekt „Kultur macht stark“ teilgenommen. Mit Beginn der Sommerferien ist Schluss. „Schade, es hat mir großen Spaß gemacht, nach den Hausaufgaben Musik zu machen. Hier habe ich viel gelernt, vor allem die Noten“, fügt der Schüler hinzu. Marina ist ebenfalls traurig. „Ich möchte doch später gern Schlagersängerin werden“, sagt die Zehnjährige.

In gut zwei Wochen endet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgelegte Projekt. Musikschulen können Fördermittel erhalten, wenn zwei weitere Kooperationspartner beteiligt sind.

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„Diese haben wir mit der Grundschule und dem Verein für Schüler- und Familienhilfe schnell gefunden“, sagt Musikschulleiter Alfons Schleinschock.

Nun endet diese Zusammenarbeit, weil das Zimmer für andere Zwecke benötigt wird. „Es wird zum Computerraum umgebaut“, sagt Konrektorin Jutta Fricke. Deswegen zieht auch die Hausaufgabenhilfe um.

„Wir bekommen endlich eigene Räume in der Selma-Lagerlöf-Schule“, freut sich die Leiterin Gaby Koch.

Von Heidi Rabenhorst

Kerstin Siegmund 06.07.2015
Kerstin Siegmund 06.07.2015
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