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Nachrichten Südlink: Erste Anträge werden vorbereitet
Umland Ronnenberg Nachrichten Südlink: Erste Anträge werden vorbereitet
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00:15 25.12.2016
Von Uwe Kranz
In solchen Rohren könnten die Kabel für den Südlink verlegt werden. Quelle: privat
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Ronnenberg

„Wir bedanken uns für die gute Kooperation“, schreiben die Betreiber. „Besonders die digitale Beteiligungsplattform WebGIS stieß auf großes Interesse.“ Ronnenberg hatte 20 so genannte Raumwiderstände an dies Region Hannover gemeldet, die die Einwände aus ihren 21 Kommunen gesammelt an Tennet und Transnet BW übergeben hat.

Die Netzbetreiber arbeiten derzeit an einer systematischen Auswertung der Hinweise, um darauf aufbauend zum Jahresanfang einen Antrag auf Bundesfachplanung für das Genehmigungsverfahren vorbereiten zu können. Zwei Trassenvarianten sind noch möglich, von denen eine über das Ronnenberger Stadtgebiet führen würde.

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Einige Widerstände werden sich mithilfe der modernen Technik vom Tisch wischen lassen. „Für mich war es überraschend, dass man Distanzen von 1000 Metern überwinden kann, ohne eine offene Bauweise zu nutzen“, beschrieb Wolfgang Zehler seine Erkenntnisse. Für die weitere Trassenfindung vertraut der Fachbereichsleiter der Stadt auf die fortlaufende Kontrolle durch die Bundesnetzagentur. Auch durch das Bündnis der betroffenen Landkreise fühle sich die Verwaltung gut vertreten.

Wünschenswert ist nach Zehlers Ansicht, dass die Netzbetreiber frühzeitig Verhandlungen mit den Grundeigentümern um Entschädigungen aufnehmen. So könnten weitere Akzeptanzen geschaffen werden. Für den Fachbereichsleiter ist klar: „Es geht nicht mehr darum, den Südlink zu verhindern, sondern eine sachliche Grundlage für eine Entscheidung zu schaffen.“

21.12.2016
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