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Umland Ronnenberg Nachrichten Südlink: Neue Trasse in der Betrachtung
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00:16 24.08.2017
Von Uwe Kranz
Wo werden die Rohre zur Kabelführung vergraben? Quelle: privat
Ronnenberg

In der Vorplanung hatten die Netzbetreiber zwei Trassenkorridore - einen quer durch Calenberger Land und das Stadtgebiet von Ronnenberg und einen weiteren östlich von Hannover - erarbeitet und der Bundesnetzagentur zur Prüfung vorgelegt. Die breite Schneise, die für die Erdverkabdelung durchs Land getrieben werden muss, würde im schlimmsten Fall zwischen Gehrden und Ronnenberg und später an Weetzen und Vörie vorbei führen. Aktuell wird von Seiten von Transnet und Tennet die östlichere Variante aber deutlich bevorzugt.

Allerdings führt diese Trasse widerum durch weite Teile von Thüringen, eine Tatsache, die vor Ort gar nicht gut ankommt. Das Bundesland beanstandet, dass das Gebot der Gradlinigkeit bei der Trassenfindung nicht eingehalten werde. Eine Abweichung von der Ideallinie dürfe demnach nur erfolgen, wenn die Auswirkungen für Mensch und Tier reduziert werden können. Die Ostdeutschen machten daraufhin einen Alternativvorschlag für die Verbindung der Endpunkte in Wilster (Schleswig-Holstein) und Grafenrheinfeld in Bayern, der deutlich weiter im Westen, durch die Landkreise Nienburg und Schaumburg an der Region Hannover vorbeiführen und direkt auf Nordrhein-Westfalen zulaufen würde.

Ob Osten oder Westen: Ronnenberg wäre nur vom derzeit  unwahrscheinlichsten Trassenkorridor betroffen, was Wolfgang Zehler trotzdem in der Sache keine Ruhe lässt. Der Fachbereichsleiter der Stadt sieht die Gefahr, dass im Falle einer Feinplanung für die Thüringer Vorschläge, das ganze Paket nocheinmal aufgeschürt werden könnte. Um abzuschätzen, was dann passieren könnte, dafür habe man zu wenig Erfahrung mit Projekten dieser Größenordnung. "Noch ist aber keine Feinplanung ist Sicht", sagt er.

In jedem Fall will die Bundesnetzagentur die neuen Vorschläge nun einer umfassenden Prüfung unterziehen, um zu klären, ob diese neben den beiden ursprüglichen Trassenkorridoren ebebfalls in die Bundesfachplanung mit einbezogen werden sollen. Schon vor dem Thüringer Vorstoß war eine Fertigstellung des Südlinks nicht vor 2025 vorausgesagt worden. Die neuerlichen Prüfungen dürften für weitere Verzögerungen in dem Verfahren sorgen.

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