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Umland Ronnenberg Nachrichten Vier Bereiche in Ronnenberg im Fokus
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16:08 13.02.2017
Von Uwe Kranz
An der Langen Reihe haben die Arbeiten im Herbst bereits begonnen. Die Bepflanzung des Rondels wurde entfernt. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Wolfgang Zehler verweist in diesem Zusammenhang auf einen Maßnahmenkatalog der im Rahmen des integrierten städtebauliche Entwicklungskonzepts (ISEK) aufgestellt wurde. Zu den Plätzen, die man „als Projekte ausgemacht“ habe, gehörten die Bereiche rund um das Gemeinschaftshaus und an der Beeke, die Straße Lange Reihe und der Kirchhof. „Das sind auch die Plätze, die im ISEK-Prozess genannt worden waren“, sagt der Fachbereichsleiter der Stadt Ronnenberg.

Angelegt ist das sogenannte Masterprogramm auf insgesamt drei Jahre. Dabei gehe es dann nach der Festlegung der konkreten Veränderungen auch darum, in welcher Reihenfolge die diese erfolgen sollen – und um die Kosten. Während die Umgestaltung an der Beeke zum Beispiel einen überschaubaren Aufwand erfordere, hätten die Umgestaltungen am Gemeinschaftshaus und an der Kirche „eine ganz andere Qualität“, so Zehler.

Auf diesen Flächen ergebe sich allerdings Chance, beispielsweise durch Einrichtung von Spielmöglichkeiten für Kinder und Aufenthaltsverbesserungen für Senioren, etwa mithilfe neuer Ruhebänke, den Charakter eines Quartiersplatz zu erzeugen. Konkrete Ergebnisse müssten jedoch erst die Beratungen in den Gremien ergeben, so der Fachbereichsleiter.

Bereits begonnen haben die Arbeiten in der Langen Reihe. Dort wurde schon im vergangenen Herbst die Bepflanzung des Rondells an der Bushaltestelle entfernt. Damit sollte unter anderem auch die Sicht der Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Nach einer Sanierung des Pflasters mit dem diese Pflanzfläche inmitten der Buswendeschleife eingefasst ist, soll eine neue Begrünung erfolgen. „Das ist bislang alles mit Bordmitteln geschehen“, sagt Zehler.

Der Charakter dieses Bereiches hänge aber eng mit den Nutzungsansprüchen an dieser Stelle zusammen. Es werde dort auch in Zukunft eine Bushaltestelle geben müssen. Die Möglichkeiten der Umgestaltung seien deshalb an dieser Stelle begrenzt.
Zur Umsetzung der vier Projekte in der Kernstadt hat die Verwaltung bereits eine zusammenfassende Vorlage aller möglichen Maßnahmen erstellt, die nun in den Ausschüssen und im Rat der Stadt beraten werden muss. Zwar gebe es noch einen Bedarf an „internen Abstimmungen“, was das Papier betrifft. Zehler ist aber optimistisch, dass weitere Schritte dann kurzfristig eingeleitet werden können.
Was dann am Ende aus diesem Maßnahmenkatalog umgesetzt werden kann, hänge auch damit zusammen, ob die nötigen finanziellen Mittel dafür zur Verfügung gestellt werden, sagt Zehler.

Öffentlichkeit wird seit 2015 beteiligt

Die Umgestaltung von öffentlichen Straßen und Plätzen gehört zum integrierten städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Welche Maßnahmen in den einzelnen Ortsteilen ergriffen werden, wurde unter anderem während einer umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit im Jahr 2015 ermittelt. Dazu gab es in Ronnenberg Befragungen, Stammtische und Expertenrunden. Die Ergebnisse dieses Prozesses wurden dann im vergangenen Jahr diskutiert und beschlossen. Der Quartiersplatz in Empelde ist die erste Maßnahme, die umgesetzt wird. Dafür gibt es laut Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler praktische Beweggründe. Zum einen müsse der Ententeich dringend entschlammt werden und der Spielplatz habe zu einer Umgestaltung angestanden. „Deshalb wurde beides zusammengelegt“, sagte Zehler.

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