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Umland Ronnenberg Nachrichten Weetzen hat auch ohne Siegerpodest Zukunft
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21:41 23.07.2014
Von Ingo Rodriguez
Ein gutes Bild abgegeben, aber auch noch viel Luftnach oben: Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke zeigt auf der Hauptstraße eine Luftaufnahme, mit der sich Weetzen beim Regionswettbewerb als zukunftsfähigesDorf mitgewachsenen, aber noch ausbaufähigen Strukturen präsentiert hat. Quelle: Ingo Rodriguez
Ronnenberg

Es war viel Arbeit, und die Wettbewerbsteilnahme war ein halbes Jahr lang mit großem Aufwand verbunden. Aber trotz einer kreativ gestalteten 17-Seiten-Bewerbung mit Planungskonzepten zur Dorfentwicklung sowie einer abwechslungsreichen Präsentation reichte es nach Einschätzung der Jury nicht für einen Platz unter den besten drei Dörfern.

Wenige Tage nach der Bekanntgabe der Ergebnisse trägt Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke den ausgebliebenen Erfolg mit Fassung. „Immerhin erhalten wir im Herbst bei einer Siegerehrung für die Teilnahme 500 Euro“, sagt Wilke. Warum es nicht für einen Sprung aufs Siegertreppchen gereicht hat, weiß er nicht. „Gründe wurden uns nicht mitgeteilt, es gibt nur eine Erklärung dafür, warum die drei erfolgreichen Dörfer aus Neustadt gewonnen haben“, weiß Wilke.

Er kann sich einen Unterschied vorstellen: „Ein Dorf mit etwa 2300 Einwohnern wie Weetzen hat nicht die Strukturen wie ein rausgeputztes kleineres Örtchen mit Fachwerkhäusern“, sagt Wilke. Der Ortsbürgermeister hält die Teilnahme trotzdem für einen Erfolg: „Wir wollten im Ort ein Wir-Gefühl schaffen, das haben wir erreicht.“

An der Vorbereitung auf den Wettbewerb hatten sich in einer Projektgruppe 35 Einwohner mit Ideen und tatkräftiger Hilfe beteiligt. „Die in der Bewerbung aufgelisteten Planungskonzepte wollen wir jetzt auch Stück für Stück umsetzen“, sagt Wilke. Für die Präsentation hatte die Gruppe zu sieben Bereichen Zukunftsperspektiven erarbeitet. Unter anderem soll ein Rundwanderweg eingerichtet werden, ein Spielplatz soll zu einem Mehrgenerationenplatz mit Fitnessgeräten werden. „Auch für den Platz an der Kantstraße, Ecke Herderstraße wollen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt Wilke.

Er will die Aufbruchstimmung im Dorf nutzen. „In Kürze werden wir beraten, wie wir konkret weitermachen“, kündigt der Ortsbürgermeister an. Er hofft auch auf möglichst viele Bürger, die noch zur Projektgruppe dazustoßen. Wie viel Abwechslung Weetzen jetzt schon bietet, darüber kann man sich in Wilkes Friseursalon an der Hauptstraße derzeit einen guten Überblick verschaffen - in einer Fotomappe. „Wir haben für den Wettbewerb eine Drohne über den Ort fliegen und Luftbilder machen lassen“, sagt Wilke.

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