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Ronnenberg Regenbogenschule fehlen 1900 Quadratmeter Fläche
Umland Ronnenberg Regenbogenschule fehlen 1900 Quadratmeter Fläche
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17:39 13.03.2019
In der Regenbogenschule in Weetzen stehen bislang noch nicht genügend Räume für einen Ganztagsbetrieb zur Verfügung. Quelle: Ingo Rodriguez
Weetzen

Was fehlt der Regenbogenschule in Weetzen, damit die Jahrgänge 1 bis 4 dort den Ganztagsbetrieb aufnehmen können? Dass diese Frage für Torsten Kölle nicht überraschend kam, machte der Erste Stadtrat Torsten Kölle am Montag während der Sitzung im Fachausschuss für Bildung, Jugend, Sport, Soziales, Senioren, Gleichstellung und Integration deutlich. Nur wenige Tage nachdem die SPD des Weetzener Ortsrates einen Prüfantrag gestellt hatte, der sich mit diesem Thema beschäftigte, legte Kölle eine Übersicht vor, aus der hervorgeht, dass rund 1900 Quadratmeter Unterrichtsfläche für die Umstellung zur Ganztagsschule neu geschaffen werden müssten.

Nicht für ein paar hunderttausend Euro zu haben

„Das wird noch einmal ein zusätzlicher Schluck aus der Pulle“, kommentierte der Fachbereichsleiter die Ergebnisse. Für ein paar hunderttausend Euro sei das nicht umzusetzen. Bereits vor einem Jahr hatte Kölle angekündigt, er wolle die den Ganztagsbetrieb für alle Grundschulen im Stadtgebiet vorbereiten. Konkret wird die Umstellung aber wohl zuerst in der geplanten neuen Grundschule in Empelde Auf dem Hagen und der Grundschule in Ronnenberg.

Bei der genaueren Betrachtung der vorhandenen Räume werde klar, dass dort der Sprachunterricht, die Verwaltung, die Ganztagsbetreuung und ein Ruheraum untergebracht werden könnten. Anders als in Ronnenberg, wo bei einer Erweiterung der Grundschule auf das Gebäude der Marie Curie Schule auch ausreichend große Unterrichtsräume zur Verfügung stehen werden, gilt das für die Regenbogenschule nicht. Keiner der Allgemeinen Unterrichtsräume (AUR) entspreche dort dem Standard, stellte Kölle fest. Diese müssten demnach allesamt in einem neuen Baukörper untergebracht werden.

Zwei mögliche Varianten für die Turnhalle

Da auch die Turnhalle zu klein für künftige Anforderungen wäre, gibt es für die weiterhin benötigten Räume zwei Möglichkeiten: Entweder die Turnhalle wird neu gebaut, dann könnten Musikraum und Aula in der alten Turnhalle untergebracht werden. Oder die Schule begnügt sich mit der kleinen Turnhalle. Dann müssten Musikraum und Aula neu errichtet werden. Darüberhinaus fehle Platz für Differenzierungsräume und eine Mensa.

Planung für Jugendraum und Stadtarchiv gehen weiter

Die weiteren Entwicklungen der beiden städtischen Einrichtungen Jugendraum Ü14 und Stadtarchiv gehen in ihrer weiteren Planung quasi im Gleichschritt. Nach Genehmigung des Halshaltsplans der Stadt für 2019 sollen die Ausschreibungen für den jeweils benötigten neuen Mitarbeiter erfolgen. Nach der Einstellung wird dann mit der neuen Kraft ein Konzept entwickelt und die Umsetzung eingeleitet, erklärte Thomas Marhenke für die Verwaltung das Vorgehen während der Ausschusssitzung. Die baulichen Voraussetzungen für das Stadtarchiv werden derzeit in den Räumen der früheren Kegelbahn im Gemeinschaftshaus hergestellt. Der Jugendraum ist in einem Container an der Empelder Straße geplant. uwe

Auf die Frage von Dieter Schur (SPD), wer über die verschiedenen Varianten zu entscheiden habe, erklärte Kölle, dass dies in den Händen des Rates liege – allerdings in Absprache mit den städtischen Architekten. Er legte den städtischen Politikern zudem eine Abstimmung mit dem Ortsrat und der Schule in Weetzen nahe. Eine genauere Planung für den Bau oder die zu erwartenden Kosten gibt es indes noch nicht. Die Vorgestellten Daten seien lediglich der Versuch, sich dem Ganztagsbetrieb in der Regenbogenschule „rechnerisch zu nähern“, sagte Kölle.

Indes sollte der Sinn des Antrages der Weetzener SPD sein, so Fraktionssprecher Thomas Bensch, dass sich alle Beteiligten vor Ort rechtzeitig mit dem Thema beschäftigen. Die vorgelegten Daten bieten dafür jetzt allemal eine ausreichende Grundlage.

Von Uwe Kranz

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