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Ronnenberg Ausschuss soll Ortskerngestaltung beschließen
Umland Ronnenberg Ausschuss soll Ortskerngestaltung beschließen
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14:01 11.03.2019
Die Buswendeschleife Lange Reihe ist ein zentraler Punkt bei der Neugestaltung des Ortskerns. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Schlag auf Schlag soll es in den kommenden Wochen bei der Ortskernsanierung im Stadtteil Ronnenberg gehen. Ziel der Verwaltung ist es, bereits zum 1. Juni 2019 einen Förderantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung (Antragsbehörde) beziehungsweise dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (Programmbehörde) zu stellen. Angestrebt wird eine Zweidrittelförderung der Gesamtkosten, die das Planungsbüro plan zwei auf rund 5,3 Millionen Euro berechnet hat.

Am Mittwoch, 13. März, soll nun der Fachausschuss für Stadtplanung, in öffentlicher Sitzung die nächsten Schritte auf den Weg bringen. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr in der Aula der Marie Curie Schule, Am Sportpark in Empelde.

Untersuchung ist Grundlage jeder Förderung

Auf Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) hatte die Stadt Ronnenberg vom Planungsbüro plan zwei mit umfangreicher öffentlicher Beteiligung einen Rahmenplan für die Ortskerngestaltung erarbeiten lassen. Im Anschluss beauftragte der Rat die Stadt damit, die Möglichkeiten einer Städtebauförderung zu ermitteln. Voraussetzung für alle derzeit bekannten Fördermöglichkeiten ist nach Erkenntnissen der Verwaltung aber die Festlegung eines Sanierungs-, Entwicklungs- oder Umbaugebietes und eine vorgeschaltete sogenannte Vorbereitenden Untersuchung (VU) in diesem Bereich. Diese soll der Ausschuss jetzt und der Rat der Stadt dann am Mittwoch, 3. April, beschließen. Der Untersuchungsbereich umfasst die Gebiete „Über den Beeken“, die Straßen „Lange Reihe“ und „Hagentor“, den Kirchberg sowie den Alten Friedhof bis einschließlich des Bereiches um das Gemeinschaftshaus am Weetzer Kirchweg.

Die Karte zeigt das festgelegte Untersuchungsgebiet. Quelle: plan zwei

Inhalt der VU ist unter anderem eine Anmeldung zu dem passenden Programm, um möglichst umfassende Zuschüsse zu erzielen. Nach derzeitigem Stand sehen die Planer im Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ die größten Erfolgsaussichten. In der VU müssten hierzu jedoch noch genauere Aussagen sowie Verfahrensempfehlungen erarbeitet werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Öffentliche Vorstellung erst nach der VU

Eine öffentliche Vorstellung des Rahmenplans hat die Verwaltung indes verschoben. „Wir haben uns überlegt, was wir neues zu bieten haben“, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler. Da die VU noch mehr ins Detail gehen werde, auch was die Kosten angeht, soll zu der geplanten Veranstaltung nun erst nach Abschluss der Untersuchung im Mai oder Juni 2019 eingeladen werden, damit die Planer eine neue Entwicklungsstufe vorstellen könnten.

Nicht zu dem Rahmenplan gehören indes andere Projekte der Verwaltung, die das Zentrum des Ortsteils Ronnenberg weiter aufwerten sollen. Darunter die Umsiedlung des 5. und 6. Jahrgangs der Marie Curie Schule an den Standort in Empelde und die damit verbundene Ausweitung der Grundschule auf den dann frei werdenden KGS-Bau sowie die Verlagerung von Verwaltungsbüros ins Heimatmuseum, die ehemalige Sparkasse und den Altbautrakt der jetzigen Grundschule.

Für diese Projekte hat die Umsetzung teilweise bereits begonnen, während mit ersten konkreten Maßnahmen im Rahmen der Ortskernumgestaltung erst nach der Bewilligung der Fördergelder zu Beginn des Jahres 2021 zu rechnen ist.

Von Uwe Kranz

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