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Ronnenberg Bauhof errichtet neue Bouleanlage an der neuen Großbaustelle
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Bauhof errichtet neue Bouleanlage an der neuen Großbaustelle

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11:00 16.02.2020
Der Bauhof hat auf einem früheren Tennisplatz direkt am Vereinsheim eine neue Boulespielfläche angelegt. Quelle: Ingo Rodriguez
Empelde

Immer mehr deutet im Umfeld der Marie-Curie-Schule in Empelde darauf hin, dass dort bald umfassende Bauvorhaben beginnen werden. Für den Bau einer neuen Grundschule müssen Teile der Bezirkssportanlage weichen und werden teilweise verlagert. Allein im Haushalt der Stadt für 2020 sind dafür 335.000 Euro vorgesehen.

Nachdem zu Jahresbeginn ein Unternehmen die Grünanlagen auf dem Baufeld vorbereitet und dabei die meisten Bäume und Büsche abgeschnitten hat, überraschte der Bauhof jetzt mit der Neuanlage einer Boulespielfläche. Die alte Spielfläche, die von einer Abteilung des TuS Empelde genutzt wurde, muss künftig dem neuen Pausenhof weichen. Deshalb wurde eine neu auf der Fläche eines früheren Tennisplatzes direkt am Vereinsheim des TuS gebaut.

Gute Zusammenarbeit aller Beteiligten

Die einzelnen Abschnitte der Verlagerung der Sportanlagen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Venneberg und Zech und den beteiligten Vereinen, betonte Bauhofchef Björn Gaschler und lobte das gute Miteinander. Dabei sei es möglich gewesen, Synergieeffekte zu nutzen. Perspektivisch, so Gaschler, soll die TuS-Anlage komplett in Richtung Osten, auf die andere Seite der Fußballplätze verlagert werden. Für die Zwischenzeit lohne es sich aber noch, die Spielfläche für die Boulesportler herzurichten. Auf der Rückseite des Vereinsheims nutzen zudem Bogensportler einen weiteren ehemaligen Tennisplatz zum Üben.

Der Entwurf des Büros Venneberg und Zech zeigt in der Mitte, vorn das TuS-Vereinsheim und den Bouleplatz, die zunächst erhalten bleiben sollen. Quelle: Georg Weber

Das eigentliche Baufeld der Grundschule und einer neuen Turnhalle erstreckt allerdings über den mit rotem Split belegten C-Platz der Bezirkssportanlage, direkt entlang der Straße Auf dem Hagen. Da diese Spielfläche, die auch im Winter bespielbar und mit einem Flutlicht ausgestattet ist, wegfallen wird, sollen die beiden verbleibenden Spielfelder besser nutzbar gemacht werden.

Als Ersatz für die am C-Platz wegfallende Flutlichtanlage soll deshalb der noch unbeleuchtete A-Platz mit entsprechenden Masten ausgerüstet werden. Dafür will die Stadt im Sommer rund 170.000 Euro investieren. Später im Jahr soll auch die Laufbahn rings um den A-Platz herum saniert werden. Die Kosten dafür werden mit 145.000 Euro beziffert. Der B-Platz, der aktuell einer Sumpflandschaft gleicht, soll zudem für rund 60.000 Euro eine Drainage erhalten.

Der A-Platz der Bezirkssportanlage soll ein Flutlicht erhalten. Auch die Laufbahn soll saniert werden. Quelle: Uwe Kranz

Im Fachausschuss wies Andreas Beichler (Grüne) darauf hin, dass das zusätzliche Oberflächenwasser, das von dieser Fläche abgeführt werden wird, den Regenwasserkanal im östlichen Empelde überfordern könnte. „Das Regenwasser muss dort gehalten werden, wo es entsteht“, forderte er. Gaschler gab daraufhin Entwarnung: Die Drainage solle in einen Graben zwischen den beiden Spielfeldern eingeleitet werden, der schon jetzt das Regenwasser des A-Platzes aufnehme und über die entsprechenden Kapazitäten verfüge.

Die eigentlichen Arbeiten für den Schulneubau sollen im September 2020 beginnen.

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Von Uwe Kranz

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