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Ronnenberg Eltern diskutieren über Zukunft der Grundschule
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Eltern diskutieren über Zukunft der Grundschule Weetzen 

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08:00 24.05.2019
Torsten Kölle stellt seine Analysen Interessierten in der Aula der Grundschule vor. Quelle: Elena Everding
Weetzen

Die Grundschule Weetzen wird zu klein: Welche Umbaupläne die Stadtverwaltung für die Zukunft der Regenbogenschule hat, das hat sie am Mittwoch beim Informationsabend interessierten Weetzenern vorgestellt. Die drängendste Frage: Wann geht es los mit dem Umbau?

In nur wenigen Jahren muss die Grundschule von zwei auf drei Züge vergrößert werden, das haben die Berechnungen von Fachbereichsleiter Torsten Kölle und seinem Team ergeben. Zuvor hatte die SPD einen entsprechenden Prüfantrag gestellt. Kölle hatte die Ergebnisse bereits im Weetzener Ortsrat vorgestellt, doch SPD-Ortbürgermeister Rüdiger Wilke interessiere auch die Meinung der Eltern, sagte er bei dem Infoabends in der Aula der Schule.

Fertigstellung bis 2025 oder 2026 ist realistisch

Insbesondere zum zeitlichen Ablauf hatten die Besucher einige Fragen. „Es wird einen Architektenwettbewerb geben, bei dem die beste Idee ausgewählt wird. Der Gewinner fertigt dann einen Entwurf der Grundschule an“, erklärte Kölle. Im Jahr 2021 solle dieser Wettbewerb laufen. Ein Jahr später sind die umgebaute Ronnenberger und die neue Empelder Grundschule bezugsfertig, frühestens dann könne der Umbau der Regenbogenschule beginnen, sagte der Fachbereichsleiter. Eine Fertigstellung hält er für die Jahre 2025 oder 2026 realistisch.

Wann wird der Platz an der Grundschule knapp? Dies wollten einige Bürger genau wissen. „Im Schuljahr 2021/2022 wird es eng, eine Dreizügigkeit wird nach den jetzigen Berechnungen aber die nächsten Jahre ausreichen“, sagte Kölle. Dies habe die Bedarfsanalyse der Verwaltung ergeben. Ein Plus an schulpflichtigen Kindern bescherten vor allem die geplanten Neubauten auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik.

Hortbetreuung soll ab 2021 kostenlos werden

Ein weiteres Thema war die Ganztagsbetreuung, die in Weetzen zurzeit noch durch den Hort sichergestellt ist. Nach dem Umbau soll die Regenbogenschule eine Ganztagsschule sein, jedoch wird die Nachmittagsbetreuung schon ab 2021 wie auch in den anderen Grundschulen der Stadt kostenlos sein. „Ich kann den Eltern nicht erklären, dass sie in Weetzen für die Hortbetreuung bezahlen müssen, während sie in Empelde und Ronnenberg an der Ganztagsschule kostenlos ist“, sagte Kölle.

„Gibt es auch eine Grundsanierung für den Altbau der Schule?“, fragte eine Weetzenerin, die den Zustand des Bestandsgebäudes bemängelte. Unter anderem die Sanitäranlagen hätten Sanierungsmaßnahmen nötig, stellte sie fest. Kölle hielt sich mit Zusicherungen zurück: „Was gemacht werden muss, wird sicherlich gemacht“, sagte er. Mehr Details konnte er allerdings noch nicht nennen.

Für den Umbau plant die Verwaltung, ein Grundstück neben der Schule zu kaufen. Aber was passiert, wenn das nicht klappt? Für diesen Fall müsse sich die Stadt Alternativen überlegen, meinte Kölle. Welche das sind, konnte er noch nicht sagen.

Alle aktuellen Themen aus Ronnenberg finden Sie unter haz.de/ronnenberg.

Von Elena Everding

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