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Ronnenberg Freibadparty ist ein Schlag ins Wasser
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Freibadparty lockt nur wenige Besucher an

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12:47 12.07.2019
Bei der zweiten Freibadparty ist die Anzahl der Badegäste im Schwimmbecken und auf dem Freigelände sehr überschaubar. Quelle: Ingo Rodriguez
Empelde

Noch weniger Besucher als im Vorjahr: Die zweite Auflage der Freibadparty in Empelde am Freitagabend war für die Organisatoren vom Ronnenberger Jugendparlament eine Enttäuschung. Über den gesamten Abend verteilt, lockte die Veranstaltung nur etwa 45 Gäste an. Im Schwimmbecken und auf dem Freigelände herrschte weitgehend gähnende Leere. „Wir haben aus unserer Sicht alles gemacht, um eine tolle Party auf die Beine zu stellen, und sind sehr enttäuscht über den geringen Zuspruch“, sagte Jugendbürgermeister Hendrik Pieper am Sonnabend. Woran es gelegen habe, sei unklar. „Vielleicht waren die zeitgleichen Schulabschlussfeiern zu große Konkurrenz. Oder die Jugendlichen in Ronnenberg haben wirklich kein Interesse an so einer Aktion“, sagte Pieper. Nun müsse das im Oktober neu zu wählende Jugendparlament entscheiden, wie es mit der Party weitergehe.

Die zweite Auflage der Freibadparty in Empelde hat am Freitagabend über den gesamten Abend verteilt nur etwa 45 Besucher angelockt. Die wenigen Badegäste ließen sich die Stimmung aber nicht verderben.

Enttäuschung trotz organisatorischer Glanzleistung

Schon im Vorjahr war die Resonanz mit etwa 80 Besuchern weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. Deshalb war vor der Neuauflage ein weniger kompliziertes Anmeldeverfahren eingeführt worden – mit Abendkasse. Das Ziel: Bis zu 450 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren sollten im Freibad von 18 bis 24 Uhr so richtig Party machen. Dafür hatten die jungen Organisatoren wieder eine logistische Glanzleistung erbracht: Sicherheitsdienst, Rettungsschwimmer, Sanitäter, Gastronomie, die Technik-AG der KGS sorgte für Partymusik, Jugendliche des Technischen Hilfswerks leuchteten bei einsetzender Dunkelheit das Gelände aus.

Die wenigen Badegäste lassen sich die Stimmung von dem überschaubaren Publikum nicht verderben. Quelle: Ingo Rodriguez

Etwa 20 Voranmeldungen und eine kleine Besucherschlange hatten zum Auftakt für Zuversicht gesorgt. „Ich bin aus Ronnenberg gekommen, um richtig Spaß zu haben“, sagte die 15-jährige Yoana und zahlte den erschwinglichen Eintrittspreis von 3 Euro. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich der geringe Zuspruch noch nicht ab. „Es werden sicher keine 450 Gäste, aber eine dreistellige Zahl wollen wir haben“, sagte Jugendbürgermeister Pieper. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Badegäste im Schwimmbecken planschten oder mit einem Getränk in der Hand klönten.

Die wenigen Badegäste sowie die weiteren Partybesucher lassen sich die Stimmung von dem überschaubaren Publikum aber nicht verderben. Quelle: Ingo Rodriguez

Dabei blieb es dann aber auch nahezu. „Später kommen bestimmt noch einige Gruppen“, hofften die Organisatoren zunächst noch. Doch aus Zweckoptimismus wurden Durchhalteparolen – bis hin zur enttäuschenden Erkenntnis: Diese Party war ein Flop. Diese Befürchtung hatten im Vorfeld wegen der geringen Anmeldezahlen auch viele Kommunalpolitiker im zuständigen Fachausschuss geäußert. Um sich vom Publikumszuspruch zu überzeugen, waren auch Bürgermeisterin Stephanie Harms und der Erste Stadtrat Torsten Kölle ins Freibad gekommen. Beide warteten mit den Helfern und Besuchern vergeblich auf den erhofften Ansturm.

Nun steht die Freibadparty vor dem Aus

„Jetzt wird es für Jugendparlament schwer, bei den Politikern Argumente für eine dritte Auflage zu finden“, sagte Harms. Zum Vergleich: An den heißen Tagen der vergangenen Woche waren zur gleichen Abendzeit laut Stadt noch jeweils rund 1500 Besucher im Freibad. Für die Party war die Anlage aber nur den rund 45 Gästen von 14 bis 27 Jahren vorbehalten.

Von Ingo Rodriguez

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