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Ronnenberg Für Radfahrer wird es an der Ortseinfahrt eng
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Für Radfahrer wird es an der Ortseinfahrt eng

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18:01 19.08.2019
Beim Wechsel vom kombinierten Rad-Fußweg auf den Fahrradstreifen kann es an der Empelder Straße gefährlich werden. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Fahrradstreifen, die auf die Fahrbahn aufgemalt sind, sorgen bei vielen Autofahrern für Verunsicherung. Wann und wie dürfen sie befahren werden? Was tun bei Gegenverkehr? An der Ronnenberger Ortseinfahrt Empelder Straße kommt es überdies regelmäßig zu gefährlichen Begegnungen, wenn die Radfahrer den Verkehrsregeln entsprechend vom kombinierten Rad-Fußweg auf den Radstreifen wechseln müssen. Darauf hat jetzt der Grünen-Ratsherr Andreas Beichler hingewiesen. Die Stadtverwaltung will nun gemeinsam mit der Region nach Lösungen suchen.

Autos fahren auf Radstreifen weiter

Der Wechsel der Geschwindigkeit von 100 auf 50 Stundenkilometern am Ortseingang von Ronnenberg fällt vielen Autofahrern schwer. Keine Hilfe ist dabei die auf der Straße eingerichtete Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer, da diese kaum verschwenkt ist. Ein spürbares Abbremsen ist wegen dieser Insel nicht notwendig. Deshalb fahren viele noch mit erhöhtem Tempo in den Ort ein. Doch nur wenige Meter später folgt ein echter Gefahrenpunkt, wie die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung nach kurzer Beobachtung feststellen mussten: Eine kleine Sperrfläche soll Autofahrer eigentlich nötigen, weiter zur Fahrbahnmitte auszuweichen und den beginnenden Fahrradstreifen auszulassen. Viele ignorieren die Linien allerdings. Fahrradfahrer sind jedoch an dieser Stelle aufgrund der Beschilderung gezwungen, auf die Fahrbahn zu wechseln. Dorthin, wo die einfahrenden Autos ihnen oftmals keinen Platz lassen.

Hermann-Josef Mersch (CDU), Ratsherr aus Ronnenberg hält das für zu gefährlich. „Auf diesem Weg fahre ich nicht mit dem Fahrrad“, sagt er mit Blick auf die teils gefährlichen Begegnungen von Auto und Fahrrad an der Ortseinfahrt. Beichler wünscht sich eine Drosselung der Geschwindigkeit schon vor dem Ortsschild. Ein sogenannter Tempotrichter soll die Pkws auf 70 Stundenkilometer abbremsen. Dazu soll eine flexible, notfalls überfahrbare, Markierung an der Sperrfläche angebracht werden, die den Autofahrern zusätzlich verdeutlichen soll, dass Kraftfahrzeuge an dieser Stelle Platz für Fahrräder machen müssen.

Ein neuer Unfallschwerpunkt soll vermieden werden

Auch Vertreter der Stadtverwaltung sehen das Problem. Eine Lösung können sie aber nicht allein herbeiführen, da die Empelder Straße eine Regionsstraße ist. Mit der Region Hannover als Baulastträger will sich die Stadt deshalb nun abstimmen. Beichler drängt allerdings mit Blick auf die Gefahrenstelle auf Eile. „Wir wollen es nicht darauf ankommen lassen“, sagt er.

Als unterstützende Maßnahme fordert Mersch Geschwindigkeitsmessungen in diesem Bereich. Diese seinen allerdings nicht leicht umzusetzen, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter der Verwaltung, Wolfgang Zehler. Neue Blitzerstandorte müssten von der Polizei genehmigt werden. Das dazugehörige Verfahren beurteilt vor allem die Unfallhäufigkeit an der betreffenden Stelle. Doch zu einem Unfallschwerpunkt soll die Ortseinfahrt erst gar nicht werden. Darin sind sich die Ausschussmitglieder einig.

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Von Uwe Kranz

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