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Ronnenberg Jugendfeuerwehr Linderte auf den Spuren der Saurier
Umland Ronnenberg Jugendfeuerwehr Linderte auf den Spuren der Saurier
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12:03 09.04.2019
Neben Dinosaurierspuren sind auf dem Bückeberg auch Relikte der jüngeren Industriegeschichte zu entdecken. Quelle: privat
Linderte

Das Aufgebot konnte sich sehen lassen. Fast alle Mitglieder der Jugendfeuerwehr Linderte waren mit dabei, als es galt, Saurierspuren in den Obernkirchener Sandsteinbrüchen auf dem Bückeberg zu entdecken. Bereits zum sechsten Mal war die JF Linderte auf Wochenendfahrt – diesmal ging es allerdings an einen neuen, bislang noch nicht besuchten Ort an dem es außergewöhnliches zu sehen gab.

Das Jugend-, Bildungs- und Freizeitcentrum (JBF) des Landkreises Schaumburg auf dem Bückeberg bietet neben bewirtschafteten Gästehäusern in den ehemaligen Wohn- und Verwaltungsgebäuden der Obernkirchener Sandsteinbrüche auch eine Selbstvervorger-Einrichtung. Diese war ganz nach dem Geschmack der großen Reisegruppe, bestehend aus 26 Kindern und Jugendlichen sowie neun Betreuern.

Spuren im Sandstein sind rund 140 Millionen Jahre alt

Die Mädchen udn Jungen astaunen über die rund 140 Millionen Jahre alten Spuren. Quelle: privat

Auf dem Programm standen Gruppenspiele, gemeinsames Kochen, ein großes Kuscheltiertreffen, die traditionelle Modenschau und natürlich ein Discoabend. Höhepunkt am Sonnabendnachmittag war die Wanderung zu den nahe gelegen Sandsteinbrüchen. Auf dem Weg entdeckte der Feuerwehr-Nachwuchs zunächst einige Relikte der jüngeren Industriegeschichte. Im Steinbruch ergab sich dann für die Mädchen und Jungen ein einmaliger Einblick in die Zeit der Riesenechsen. Hier sind rund 2700 Fußabdrücke verschiedener Dinosaurierarten erhalten geblieben, die im Jahr 2007 entdeckt worden sind. Angesichts des Alters der Spuren von etwa 140 Millionen Jahren waren viele der Kinder beeindruckt – für sie ist das ein einfach unvollstellbar langer Zeitraum. Einige meinten deshalb, die Spuren seinen wohl künstlich angelegt worden, andere kamen ins Grübeln, ob denn die Fußspuren der Jugendfeuerwehr auf den morastigen Waldwegen möglicherweise in 100 Millionen Jahren auch wieder entdeckt werden könnten?

Jugendwart Andreas Kolmer zog am Sonntag nach der Rückkehr ein positives Fazit der vom Förderverein unterstützten Fahrt: „Die gemeinsamen Wochenendausflüge sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gruppenarbeit. Sie festigen den Zusammenhalt unserer Acht- bis 16-jährigen Mitglieder und bleiben lange in Erinnerung“, sagte er.

Alle aktuellen Themen aus Ronnenberg unter haz.de/umland/ronnenberg.

Von Uwe Kranz

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