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Ronnenberg KGS-Schüler informieren sich im Truck
Umland Ronnenberg KGS-Schüler informieren sich im Truck
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00:15 21.10.2018
Die Schüler Mike Mugai (von links), Pascal Marquardt, Apha Schuh, Marcel Rehfeldt und Katrin Obenloch probieren sich als Elektroniker aus.
Die Schüler Mike Mugai (von links), Pascal Marquardt, Apha Schuh, Marcel Rehfeldt und Katrin Obenloch probieren sich als Elektroniker aus. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
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Ronnenberg

 Die Berufsorientierung genießt an der Marie Curie Schule einen besonderen Stellenwert. Wichtiges Indiz dafür ist die Ausbildungsmesse „startklar“, die die Schule am 8. November gemeinsam mit der Stadt Ronnenberg veranstaltet. Für die Neuntklässler standen in dieser Woche die Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie im Fokus. Im Infotruck der Niedersachsen Metall informierten die Bildungsreferenten Lutz Klemkow und Reiner Stieglitz über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten.

„Im Truck steht das Ausprobieren und Austesten im Mittelpunkt“, sagt Stieglitz. Doch bevor die Mädchen und Jungen des Hauptschulzweiges einen Fahrstuhl programmieren dürfen, bekommen sie in der ersten Etage des Gefährtes wertvolle Bewerbungstipps von Klemkow. Der Bildungsreferent bereitet die KGS-Schüler auf den harten Arbeitsmarkt vor und klärt über Einkommen, Arbeitszeiten und Urlaubstage auf. „Die Wirtschaft ist hart“, betont er. Gerade den Mädchen möchte er aber Mut machen, einen einkommensstarken Beruf zu wählen. „Ihr müsst von dem Geld auf eigenen Beinen stehen können“, bekräftigt Klemkow.

Neuntklässler bekommen einen Einblick in die Berufe der Metall- und Elektroindustrie

Nachdem Gespräch bekommen die Schüler beim Bildungsreferent Stieglitz einen Einblick in die Ausbildungsberufe der Elektronik und Mechatronik und testen an vier Arbeitsstationen ihr Können aus. Die Ausbildungslotsin der Marie Curie Schule, Gabriela Gerke, organisiert die Termine des Infotrucks an der Schule und erinnert die Jugendlichen an das folgende Schulpraktikum im Februar.

Der 16-jährige Emilio Garrido hat im Truck eine Idee für seinen Berufsweg bekommen. „Ich möchte ein Praktikum in der IT-Branche absolvieren“, sagt Emilio. Die Referenten fordern vor allem leistungsschwache Schüler zu einem Praktikum auf. „Bei der praktischen Arbeit werden die Verantwortlichen leichter von den Fähigkeiten überzeugt“, sagt Klemkow. Im Infotruck der Niedersachsen Metall haben sich insgesamt fünf Real- und Hauptschulklassen über Ausbildungsmöglichkeiten schlau gemacht. Gerke ist von dem Konzept des Trucks überzeugt: „Ich werde sofort wieder Termine für das nächste Schuljahr anfordert“, sagt die Sozialpädagogin Gerke.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig