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Ronnenberg Protest-Lichterkette soll Orte verbinden
Umland Ronnenberg Protest-Lichterkette soll Orte verbinden
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00:19 09.12.2018
Marc Bierhance für als Sprecher die Bürgerinitiative an, die die Lichterkette organisiert.
Marc Bierhance für als Sprecher die Bürgerinitiative an, die die Lichterkette organisiert. Quelle: Ingo Rodriguez
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Ronnenberg/Weetzen

Nach der Informationsveranstaltung zur geplanten Haldenabdeckung in Ronnenberg ist vielen Anwohnern klar geworden, dass auch Weetzer Bürger den Belastungen eines Haldenbetriebes ausgesetzt wären. Unter dem Motto „Ronnenberg trifft Weetzen" wollen deshalb Bewohner beider Ortsteile mit einer gemeinsamen Lichterkette am Sonntag, 16. Dezember, um 16 Uhr gegen die Pläne protestieren.

Die Treffpunkte sind jeweils am Ortsausgang an den Friedhöfen. Von dort aus sollen von beiden Seiten die Bewohner aufeinander mit Lichtern, Laternen, Taschenlampen und anderen Lichtern zugehen und die potenzielle Zufahrtstrecke der Lastwagen erleuchten. Auf Höhe der Brücke über der Bundesstraße 217 soll es ein Zusammentreffen geben. „Die Lichterkette soll den Schulterschluss zwischen den Bewohnern aus beiden Stadtteilen symbolisieren und eine gemeinsame Protestnote gegen die geplante Bauschuttdeponie in Ronnenberg sein“, heißt es in einem Aufruf der Bürgerinitiative (BI) „Bauschuttdeponie – Nein Danke“.

„Die An- und Abfahrt von täglich mehr als 30 Schutt-Kipplaster wird für die Bewohner im nördlichen Teil von Weetzen zu einer unerträglichen Abgas- und Staubbelastung sowie Lärmbelästigung führen. Und das wollen wir hier nicht“, sagt die Weetzerin Tanja Lutz. „Mit dem stillen Lichterprotest wollen wir unserer Forderung nach einem sofortigen Planungs- und Antragsstopp gegenüber dem Vorhabensträgern gemeinsam mit den Bewohner aus Weetzen erneut Nachdruck verleihen", ergänzt Marc Bierhance, Sprecher der BI.

Von Uwe Kranz