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Ronnenberg Radstreifen sind deutlich besser zu sehen
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Radstreifen sind deutlich besser zu sehen

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17:07 21.10.2019
Rot eingefärbt sind die Radstreifen an der Empelder Straße für Autofahrer deutlich besser wahrzunehmen. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Gefährlich für Radfahrer sei die Benutzung des aufgemalten Streifens auf der Fahrbahn der Empelder Straße in Ronnenberg. Das hatten gleich mehrere Mitglieder des Fachausschusses für Stadtplanung, Ökologie, Wirtschaft und Feuerschutz während einer Ortsbegehung Mitte August aus eigener Erfahrung bekundet. Vor allem im Bereich einer Verkehrsinsel an der Ortseinfahrt komme es auf der Regionsstraße häufig zu gefährlichen Begegnungen. Dort müssen die Radfahrer vom baulich getrennten Radweg auf den nur durch eine gestrichelte Linie markierten Radstreifen wechseln.

Die Ausschussmitglieder plädierten deshalb vor Ort für eine flexible, notfalls überfahrbare Markierung des Radstreifens, um diesen für die Wahrnehmung der Autofahrer deutlicher hervorzuheben. Seit einigen Tagen nun ist stattdessen der gesamte Radstreifen entlang der Empelder Straße zwischen dem Ortseingang von Ronnenberg und der Kreuzung Ihmer Tor rot eingefärbt. Für Autofahrer ist der Bereich, den sie – außer zum Ausweichen entgegenkommender Fahrzeuge – eigentlich für Radfahrer freilassen müssten, damit besser zu erkennen.

Stadt will weitere Maßnahmen ansprechen

Ob das bereits eine merkliche Entschärfung für die Gefahrenstelle an der Verkehrsinseln mit sich bringt, hat die Stadtverwaltung noch nicht geprüft. Wahrscheinlich ist aber für den städtischen Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler, dass die Maßnahme nichts mit der Ronnenberger Ausschuss-Initiative zu tun hat. „Wir haben Gesprächsbedarf bei der Region angemeldet“, sagt er auf Nachfrage. Allerdings sei der Termin erst für die kommende Woche angesetzt.

In dem Gespräch soll es unter anderem auch um allgemeine Themen der Radwegnutzung gehen. Aber auch in Bezug auf die Empelder Straße hat Zehler nach den Hinweisen aus dem Ausschuss weitere Maßnahmen im Sinn. Sowohl die zusätzliche Markierung am Beginn des Radstreifens, die im Ausschuss vorgeschlagen worden war, als auch ein ebenfalls von den Ratspolitikern empfohlener sogenannter Geschwindigkeitstricher sollen mit den Vertretern der Region noch einmal erörtert werden. Im einem Geschwindigkeitstrichter wird die Höchstgeschwindigkeit auf einer Straße mithilfe von Schildern in Richtung einer Gefahrenstelle oder einer Ortseinfahrt schrittweise reduziert – in diesem Fall von 100 Stundenkilometer auf Ortsgeschwindigkeit 50.

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Von Uwe Kranz

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