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Ronnenberg Nur noch Einheimische dürfen in Ronnenbergs Gemeinschaftshäuser
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Stadt ändert die Benutzungsordnung für Gemeinschaftshäuser

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17:04 01.10.2019
Das ehemalige Gasthaus Lüerßen in Weetzen wird mit der neuen Benutzungsordnung zum Dorfgemeinschaftshaus. Quelle: Uwe Kranz
Ihme-Roloven

Stephanie Harms musste passen: Mit einer Zusammenfassung der geänderten Teile in der Miet- und Benutzerordnung für die Gemeinschaftshäuser der Stadt Ronnenberg konnte sie nicht dienen. „Wir haben das insgesamt überarbeitet“, sagte die Ronnenberger Bürgermeisterin im Ortsrat von Ihme-Roloven auf Anfrage von Carsten Elies. Die vier Ortsräte in Weetzen, Benthe, Ihme-Roloven und Linderte beraten in diesen Tagen über die neuen Regeln. Gegenstimmen gibt es dabei keine – wohl auch, weil sich die Stadt mit der Neufassung noch deutlicher von Nutzern außerhalb der Stadtgrenzen abgrenzt.

Mit der neuen Ordnung wird Lüerßen Gemeinschaftshaus

Die grundsätzliche Überarbeitung ergibt sich laut Harms daraus, dass sich „verschiedene gesetzliche Grundlagen geändert haben“. Allerdings sei die Benutzungsordnung auch auf das ehemalige Gasthaus Lüerßen in Weetzen ausgeweitet worden. Im dortigen Ortsrat war während der Beratung zu diesem Thema daraufhin die Frage aufgeworfen worden, wie denn der aktuelle Stand bei der Einrichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in diesem Gebäude sei. Mit Zustimmung im Rat zu der neuen Ordnung, so die Antwort des städtischen Fachbereichsleiters Wolfgang Zehler, sei dieser Status für das ehemalige Gasthaus Lüerßen gegeben – zumindest im zuvor definierten Bereich, also abzüglich der Räumlichkeiten, in denen seit einigen Wochen die Hausaufgabenhilfe der Regenbogenschule untergebracht ist.

„Wir haben in der Neufassung aber auch verdeutlicht, dass die Gemeinschaftshäuser nur von Ronnenbergern genutzt werden dürfen“, erläuterte Harms weiterhin. Diese Regelung sei zwar bereits seit zehn Jahren in der Benutzungsordnung so vorgesehen, „wird aber bisher nicht so gelebt“. Die Gründe dafür, die Regelung strikter auszulegen, sind einfache: „Wir wollen nicht, dass viele Hannoveraner hier ihre Partys feiern“, sagt sie. Als Beispiel nannte sie die Marie-Curie-Schule in Empelde, an der die Hausmeister zu viele Überstunden machen müssten, weil die Aula durch auswärtige Nutzer zu stark genutzt werde.

Nutzer erhalten ordentliche Mietverträge

Allgemein soll die Vergabe der Räumlichkeiten einen offizielleren Charakter erhalten, indem jeder Nutzer einen ordentlichen Mietvertrag erhält. Und auch technisch müssen sich die künftigen Mieter der Dorfgemeinschaftshäuser besser ausrüsten. Für den Anschluss elektrischer Geräte an das Hausnetz über eine Steckdose müssen besondere Adapter benutzt werden. Damit soll sichergestellt werden, das defekte Geräte nicht das Hausnetz beschädigen.

Diese Änderungen sahen die Mitglieder der Ortsräte als hilfreich und nützlich an. Abschließend müssen noch der Fachausschuss und der Rat der Stadt darüber entscheiden.

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Von Uwe Kranz

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