Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Ronnenberg Stadt spart so 70.000 Euro im Jahr: Region soll künftig Rechnungen prüfen
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Stadt will Rechnungprüfung an die Region übetragen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
14:44 21.11.2019
Im Rathaus soll es zum Jahreswechsel eine Abteilung weniger geben. Quelle: Uwe Kranz
Anzeige
Ronnenberg

Die Stadt Ronnenberg gibt eine weitere Verwaltungsaufgabe an die Region Hannover ab. Bürgermeisterin Stephanie Harms legt dem Fachausschuss für Finanzen, Steuerung, Stadtentwicklung und Gebäudewirtschaft am Mittwoch, 27. November, eine Beschlussvorlage über den Abschluss einer Zweckvereinbarung über die Wahrnehmung der Aufgaben der örtlichen Rechnungsprüfung bei der Stadt Ronnenberg durch das Rechnungsprüfungsamt der Region Hannover vor. Die Vereinbarung soll zum 1. Januar 2020 wirksam werden.

Mitarbeiter wird sich beruflich verändern

Zum gleichen Zeitpunkt wird das Rechnungsprüfungsamt (RPA) der Stadt Ronnenberg aufgelöst und ihr Leiter –sowie einziger Mitarbeiter –Ralf Mehwald abberufen. Die Rechnungsprüfungsordnung der Stadt wird in diesem Zuge aufgehoben.

Seit 2003 ist bei der Stadt Ronnenberg mit Erlangung des Status einer selbstständigen Gemeinde ein eigenes Rechnungsprüfungsamt als Ein-Mann-Betrieb eingerichtet. Im gleichen Jahr wurden bereits die technischen Prüfungsaufgaben mithilfe einer Vereinbarung an die Region übertragen. Da sich Mehwald nun beruflich innerhalb der Stadtverwaltung Ronnenberg verändern wird, ist als eine der in Betracht kommenden Möglichkeiten die örtliche Rechnungsprüfung zu organisieren, die vollständige Übertragung an die Region Hannover. „Maßgebliche Gründe hierfür sind die zu erwartende eingeschränkte Bewerberlage für eine derartige Stelle auf dem Arbeitsmarkt und die seit 2003 bestehende organisatorische sowie fachliche Problemlage, die ein Ein-Mann-Team in dieser Aufgabenstellung mit sich führt“, führt Harms in ihrer Begründung aus.

Stadt würde jährlich rund 70.000 Euro einsparen

Positiver Nebeneffekt aus Sicht der Stadtkasse: Es ergibt sich auf Grundlage von Erfahrungswerten des Rechnungsprüfungsamtes der Region ein voraussichtlich abzugeltender Stundenumfang von rund 650 Prüferstunden pro Haushaltsjahr. Die Stadt müsste demnach keine ganze Prüferstelle mehr finanzieren. Erwartet wird eine Ersparnis von rund 70.000 Euro jährlich ab dem Haushaltsjahr 2020. Unverändert bleiben die Kosten für die technische Jahresprüfung durch die Region in Höhe von 16.320 Euro.

In der Sitzung im Großen Sitzungszimmer des Rathauses, Hansastraße 38, in Empelde, die um 17 Uhr beginnt, soll unter anderem auch der Jahresabschluss und die Entlastung der Bürgermeisterin für das Haushaltsjahr 2017 beschlossen werden.

Lesen Sie auch

Von Uwe Kranz

Auf der Sieben-Trappen-Straße in Benthe wird wieder zu schnell gefahren. Der Spitzenreiter bei einer Blitzaktion der Region wird mit 64 Stundenkilometern in der Tempo 30-Zone gemessen. Die Verwaltung ist ratlos, zwei Anlieger sind verzweifelt.

21.11.2019

Der Fluglärmbeauftragte des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums referiert in Weetzen über Ursachen, Intensität und Auswirkungen der Geräuschemissionen über dem Stadtgebiet – und bewertet die Lärmbelastung als unproblematisch. Eine mobile Messstation soll aber für die weitere Diskussion konkrete Zahlen liefern.

20.11.2019

DRK würdigt Gründung von neuen Jugendgruppen im Ortsverband Benthe-Empelde. Quade setzt sich als Bezirksleiter auch für die Ausweitung der Jugendarbeit der Hilfsorganisation in Hannover ein.

19.11.2019