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Ronnenberg The Gregorian Voices treten in der Johanneskirche auf
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: The Gregorian Voices treten in der Johanneskirche auf

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07:00 17.02.2020
The Gregorian Voices zeigen, wie Gregorianik heute klingen kann. Quelle: privat
Empelde

Ein außergewöhnliches Konzert der Gruppe The Gregorian Voices erwartet die Zuhörer am Sonntag, 15. März, um 18 Uhr in der Johanneskirche, Hallerstraße 3, in Empelde. Das Programm „Gregorianik meets Pop – Vom Mittelalter bis heute“ wurde nach Angaben des Veranstalters von den Besuchern mehrerer Konzerte gefeiert.

Das bulgarische Vokaloktett löst seit dem Frühjahr 2011 bei seiner ersten Tournee durch Europa regelmäßig derartige emotionale Reaktionen aus. Der Chor hat auch bereits mehrer internationale Auszeichnungen erhalten.

Kristallklare Tenöre, stimmgewaltige Baritone und Bässe

Das Konzert kündigen die Veranstalter als ein mitreißendes Gänsehauterlebnis an. Mit mystischen Klängen wollen die acht Sänger ihr Publikum verzaubern. Kristallklare Tenöre, stimmgewaltige Baritone und Bässe lassen den Kirchenraum erbeben. Der Gesang der Gruppe schwebt wie durch Raum und Zeit und lädt die Zuhörer ein, abzuschalten und dem Alltag zu entfliehen.

Als das Herausragende an diesem Chor wird beschrieben, dass er die frühmittelalterlichen gregorianischen Choräle durch Popsongs bereichert und neu belebt. Eindrucksvoll werden berühmte Klassiker der Popmusik im gregorianischen Stil arrangiert und ohne instrumentale Begleitung interpretiert.

Die erste Hälfte dieses Programms besteht aus klassisch gregorianischen Chorälen, orthodoxen Kirchengesängen sowie Liedern der Renaissance und des Barock, die in lateinischer Sprache vorgetragen werden. Außer „Ave Maria“ und „Ave Maris Stella“ wird dem Publikum das andachtsvolle Kyrie „Missa Orbis Factor“ geboten. Es folgen unter anderem orthodoxe Lieder von Ioan Kukusel (1280–1360) und der kunstvolle Kanon „Cantate Domino“ von Heinrich Schütz (1585–1672). Dann das zeitgemäße moderne „Pie Jesu“ aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber (1984), das 1986 den Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition gewann.

Im zweiten Teil folgen Popsongs von Bob Dylan bis Rod Stewart

In der zweiten Hälfte demonstrieren die acht Künstler, wie englischsprachige Popsongs in einer gregorianischen Adaption klingen. Auch hier erzeugen sie durch ihr beachtliches Stimmpotenzial und eine Gänsehautatmosphäre in den Kirchenraum.

Außer Leonhard Cohens „Hallelujah“ werden unter anderem „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel sowie Bob Dylans „Knocking On Heaven’s Door“ und Rod Stewarts „I’m Sailing“ interpretiert.

Eintrittskarten zum Konzert gibt es an den folgenden Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Der Buchfink, Lange Reihe 6, in Ronnenberg, Plumhoff, Berliner Straße 19 und Tui Reise-Center, Ronnenberger Straße 18 in Empelde, Buchhandlung Lesezeichen, Steinweg 10a, in Gehrden, Papier-Lädchen, Neustadtstraße 22, in Wennigsen. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 23 Euro plus Vorverkaufsgebühr und an der Abendkasse 25 Euro.

Von Uwe Kranz

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