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Ronnenberg Verfolgungsjagd durch Weetzen und Wennigsen
Umland Ronnenberg

Ronnenberg: Verfolgungsjagd durch Weetzen und Wennigsen

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18:32 19.07.2019
An diesem Bahnübergang an der Humboldtstraße kann die Fahrerin die Polizei abhängen, als sie trotz Rot durch die Schranken fährt. Quelle: Mario Moers
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Weetzen/Wennigsen

Filmreif und lebensgefährlich war eine Verfolgungsjagd, bei der am Donnerstag eine 42-jährige Frau aus Salzhemmendorf vor der Polizei floh. An der einstündigen Verfolgung waren auch Streifenwagen aus Ronnenberg und Beamte aus Wennigsen beteiligt, wo die bewaffnete Frau schließlich gestoppt wurde, wie wir bereits am Freitag berichteten.

Polizei wollte kontrollieren

Aus Ihme-Roloven kommend, gelang es der Frau, die Polizei an dem Bahnübergang an der Humboldtstraße vorübergehend abzuhängen. Trotz geschlossener Schranken und herannahendem Zug fuhr sie weiter die Hauptstraße entlang, in Richtung Bahnhofstraße und Wennigsen. Die Polizei hatte die Frau zuhause kontrollieren wollen, da sie mutmaßlich im Besitz einer Waffe war. Zwei Wochen vorher hatte sie Angestellte einer Klinik bedroht. In Weetzen beteiligten sich vier Streifenwagen der Ronnenberger Polizei an dem Einsatz. Insgesamt waren daran zwölf Fahrzeuge der Polizeidirektion Hannover beteiligt. Sie sperrten etwa Kreuzungen und gefährliche Punkte entlang der Strecke. An dem Weetzener Bahnübergang stoppten die Verfolger, anders als die Opel-Corsa-Fahrerin. In Wennigsen beendete die Polizei die Jagd.

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Reifen wurden zerstört

Es gelang den Beamten die Reifen des Fahrzeug mithilfe von spitzen Stoppstreifen auf der Fahrbahn zu zerstören und die Frau festzunehmen. Sie hatte eine Schreckschusswaffe dabei. Die Frau wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Von Mario Moers

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