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Ronnenberg Service wegen Corona: Blutspenden auch in Zukunft nach Terminabsprache
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Service wegen Corona: Blutspenden in Ronnenberg auch in Zukunft nach Terminabsprache

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09:00 21.04.2020
Blutspenden ist in Ronnenberg auch während der Corona-Krise möglich. Quelle: dpa
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Empelde

Blutspenden retten Leben, auch zu Zeiten der Corona-Pandemie. Mit einer Teilnahme können Freiwillige bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen. Deshalb bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weiterhin die Möglichkeit an, Blut zu spenden – auch während der geltenden Kontaktbeschränkungen.

„Blutspender können wie gewohnt Blutspendetermine besuchen, müssen derzeit wegen der Sicherheitsvorkehrungen aber mit Wartezeiten rechnen“, heißt es in einer Erklärung des DRK-Blutspendedienstes NSTOB. Dieser bietet daher nun auch die Möglichkeit zur Terminreservierung an.

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Blutspenden ausdrücklich erlaubt

„Dank des außergewöhnlichen Engagements der Blutspender in den letzten Tagen und Wochen, konnte einem drohenden Versorgungsengpass erfolgreich entgegengewirkt werden“, heißt es in einer Erklärung des DRK. Weiterhin werden aber täglich Blutspenden für die Versorgung von Patienten in Therapie und in der Notfallversorgung benötigt. Der Besuch eines Blutspendetermins unterliegt daher nicht dem Kontaktverbot und ist unter Einhaltung strenger Hygieneregeln ausdrücklich erlaubt.

Um die Bildung von Warteschlangen zu verhindern und so die Aufenthaltszeiten der Spender im Lokal zu verkürzen, wird seit Anfang April auf einigen Terminen eine Reservierungsmöglichkeit erprobt. In wenigen Schritten können sich Blutspender hier für ihren Termin ganz leicht eine Spendezeit reservieren. Dazu können sie im Internet unter www.blutspende-leben.de/termine oder in der Blutspende-App nach einem passenden Termin suchen und diesen öffnen. Die Teilnehmer müssen sich dann anmelden und können danach eine Spendezeit reservieren.

Termin am Freitag in Empelde

Auch am Freitag, 24. April, von 16 bis 19.30 Uhr im DRK-Katastrophenschutzzentrum, Apollostraße 2, in Empelde können sich Blutspender auf diese Weise einen Termin blocken und so schnell und sicher an der Blutspende teilnehmen.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen wurden zum Schutz von Blutspendern und Mitarbeitern der aktuellen Lage entsprechend angepasst: Die Informationen zu den Ausschlusskriterien werden bereits vor Betreten des Spendelokals einsehbar gemacht. Besucher müssen die Hände desinfizieren, außerdem wird bei der Aufnahme die Körpertemperatur gemessen. Die Veranstalter achten auf den Abstand zwischen Besuchern und Helfern sowie den Spendeplätzen. Mitarbeitende und Spender tragen einen Mund- und Nasenschutz. Außerdem wird der Spenderimbiss reduziert oder es werden gleich Lunchpakete verteilt.

Dank dieser Vorkehrungen bestehe während der Spendetermine kein erhöhtes Ansteckungsrisiko, heißt es vonseiten des NSTOB.

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Von Uwe Kranz