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Ronnenberg Till Leander Schröder ist neuer Jugendbürgermeister
Umland Ronnenberg

Till Leander Schröder ist Ronnenbergs neuer Jugendbürgermeister und Vorsitzender des Jugendparlaments

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13:19 27.10.2019
Gut gelaunt stellen sich Bürgermeisterin Stephanie Harms, Jugendbürgermeister Till Leander Schröder (Dritter von rechts) und das neue Jugendparlament zum Gruppenfoto auf. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Zum zweiten Mal haben Kinder und Jugendliche der Stadt Ronnenberg ein Jugendparlament (Jupa) gewählt. Am Freitagnachmittag sind die gewählten Mitglieder zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Erster Akt war die Bestimmung eines neuen Jugendbürgermeisters. Als einziger Kandidat wurde Till Leander Schröder aus Benthe einstimmig gewählt. Er ist nach Julia Schulze und Hendrik Pieper bereits der Dritte, der dieses Amt in Ronnenberg ausfüllt.

In ihrer Begrüßungsrede beantwortete Bürgermeisterin Stephanie Harms die Frage, ob ein Jugendparlament in Ronnenberg überhaupt gebraucht wird, mit einem klaren „Ja“. „Ich bin froh, dass es euch gibt“, sagte sie den Mitgliedern der Jugendvertretung. In der zweiten Auflage dabei sind neben Schröder Giuliano Heuer, Antonia Friedrich, Julian Rosenhahn, Zoe Bulinski, Laurenz Kopp, Baran Cakir, Sarah Thum, Zümra Siginga und die beiden Nachrückerinnen Regina Blumenstein und Ilayda Tek.

Bürgermeisterin nennt schwache Wahlbeteiligung „überraschend“

Friedrich und Siginga ließen sich für die erste Sitzung entschuldigen. Sie hörten deshalb nicht, wie Harms die Erfolge und den Einsatz des Gremiums in der ersten Wahlperiode hervorhob. Die sehr schwache Beteiligung von nur 6 Prozent der Wahlberechtigten bei der aktuellen Wahl nannte sie „überraschend“, führte diese aber auf „Unsicherheit und Unwissenheit“ unter den Jugendlichen zurück. „Hier müssen wir noch mehr Werbung machen“, stellte sie fest.

Neue Mitglieder wirken irritiert

Vor allem die neu gewählten Mitglieder wirkten augenscheinlich leicht irritiert von den komplizierten Formulierungen und dem Sprachgebrauch während der von Harms vorgenommenen offiziellen Verpflichtung der Jupa-Mitglieder und der Wahlen für die einzelnen Aufgaben. Das schien auch die Bürgermeisterin bemerkt zu haben. „Am Ende wird es ganz viel Spaß machen“, versprach sie.

Für die kommende Arbeit im Jupa hat Jugendbürgermeister Schröder bereits „grobe Ideen“. Er wolle der kommenden Sitzung aber nicht vorgreifen, erklärte er nach Ende der Veranstaltung. „Wir wollen abwarten, welche Vorschläge die anderen Mitglieder haben“, ergänzte der ebenfalls bereits Jupa-erfahrene Rosenhahn. Möglicherweise werden diese Vorschläge aber andere Zielrichtungen haben, als im ersten Jupa. Denn das Durchschnittsalter des Gremiums ist offensichtlich gesunken. Für die Älteren ist das aber zunächst kein Problem. „Wir begrüßen, dass auch Jüngere sich in der Politik engagieren wollen“, sagte der stellvertretende Jugendbürgermeister Kopp.

Kopp setzt sich gegen drei Gegenkandidaten durch

Als Alterspräsidentin eröffnete Zoe Bulinksi die Sitzung, übergab aber gleich nach der Wahl des Jugendbürgermeisters an Schröder. In der Wahl zu dessen Stellvertreter setzte sich Laurenz Kopp gegen drei Gegenkandidaten durch. Bulinski wurde Schatzmeisterin (Stellvertreter: Heuer), Thum übernimmt den Posten als Schriftführerin.

Auch die Bestimmung der Vertreter für die Fachausschüsse des Rates dauerte nicht lange. Nachdem für alle Posten eine Besetzung gefunden war, stimmten die Jugendparlamentarier geschlossen und im Block für die Vorschläge. In Finanzausschuss vertritt demnach Kopp das Jupa, Bulinski übernimmt den Sitz im Bildungsausschuss und Rosenhahn verfolgt die Belange der Jugend im Stadtplanungsausschuss.

Info: Die nächste öffentliche Sitzung des Jupa wurde auf Freitag, 8. November, 16.30 Uhr im Großen Sitzungszimmer des Rathauses, Hansastraße 38, in Empelde terminiert.

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Von Uwe Kranz

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