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Ronnenberg Vereine wollen Städtepartnerschaft von Ronnenberg und Ronneburg wiederbeleben
Umland Ronnenberg

Vereine wollen Städtepartnerschaft von Ronnenberg und Ronneburg wiederbeleben

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14:06 08.12.2019
In alter Bergmannstracht: Otto Kruse (von links) und Otmar Haas begrüßten die Ronneburger Dietmar Jakob, Gunter Giermann, Stefan Dathe, Wolfgang Zimmerling und Gerd Kuchenreuther. Quelle: Georg Weber
Empelde

Die Städtepartnerschaft zwischen Ronnenberg und der thüringischen Kleinstadt Ronneburg besteht seit 1990. Ihre Gründung geht auf Ronnenbergs ehemaligen Stadtdirektor Bernhard Lippold zurück, der gebürtig dorther kommt. Zuletzt war die Städtepartnerschaft allerdings eingeschlafen. Immer weniger Vereine beteiligten sich am Austausch.

Jetzt wollen das Niedersächsische Museum für Kali- und Salzbergbau in Empelde und der Bergbauverein aus Ronneburg die Städtepartnerschaft mit neuen Impulsen wiederbeleben. Durch den Kali- und Salzbergbau in Ronnenberg und dem Wismut-Bergbau im thüringischen Ronneburg gibt es eine gemeinsame traditionsreiche Vergangenheit und eine starke Verbindung durch das Bergbauwesen.

Viele Gemeinsamkeiten

Wie das Museum für Kali- und Salzbergbau hat auch der erst 1998 gegründete Bergbauverein Ronneburg ein Schaubergwerk mit Informationszentrum über die Technologien und die Arbeit der Kumpel in den ehemaligen Uranerzgruben im Ronneburger Revier eingerichtet.

Kali und Salz in Ronnenberg, Uran in Ronneburg – auch wenn wir verschiedene Bodenschätze abgebaut haben, so gibt es doch viele Gemeinsamkeiten in unserem Bergbau. Wir können uns über unsere Museumsarbeit austauschen“, sagte der Vorsitzende des Bergbauvereins Ronneburg, Gerd Kuchenreuther, am Freitagabend beim Barbarafest in Empelde.

Das Fest der heiligen Barbara

Die Ronneburger nahmen zum ersten Mal an dieser traditionellen Feier zu Ehren der Schutzpatronin der Bergleute teil. Als Geschenk überreichten sie eine Pinnwand mit Fotos.

Der Vorsitzende des Empelder Museums, Otmar Haas, und Otto Kruse, der ehemalige Vorsitzende des 2010 aufgelösten Knappenvereins Hansa, bedankten sich mit dem „Glück auf“-Gruß für den Besuch aus Ronneburg. Anschließend führten sie die Gäste durch die neue Sonderausstellung über den Schacht Herrmann in Benthe und durch die Museumsräume.

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Von Georg Weber

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