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Seelze Hannoversche Straße in Seelze wird saniert
Umland Seelze Hannoversche Straße in Seelze wird saniert
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00:20 24.11.2018
Ab dem Obentrautdenkmal soll die Hannoversche Straße bis zum Ortsausgang in Richtung Letter saniert werden. Quelle: Sandra Remmer
Seelze

Seelzes Ortsbürgermeister Alfred Blume zieht eine positive Bilanz des ersten Informationsabends zur Sanierung der Hannoverschen Straße im Abschnitt zwischen Obentrautdenkmal im Westen und der Tankstelle am Ortsausgang Richtung Letter. „Die Leute sind zufrieden, dass sie im Vorfeld mitreden konnten.“ Gleichzeitig habe es wertvolle Anregungen der Anwohner gegeben. Bei dem Abend waren Vertreter der Verwaltung ebenso anwesend wie das von der Region Hannover mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro und Mitglieder des Ortsrates Seelze. Mit den Arbeiten wird frühestens 2020 begonnen. Bereits im Frühjahr 2019 soll der Abschnitt der Hannoverschen Straße zwischen Am Kreuzweg und Obentrautdenkmal in Angriff genommen werden.

„Wir wollten auf jeden Fall vorher mit allen reden“, verweist Blume auf die Straßensanierung in Harenberg, über die es wegen fehlender Informationen viel Unmut gegeben hatte. Es sei besser, wenn Anregungen der Anwohner in die Planungen eingearbeitet werden könnten. Nach Blumes Einschätzung gibt es für die Sanierung der Hannoverschen Straße drei Möglichkeiten. Bei der preisgünstigsten würden im Wesentlichen nur die Fahrbahn und Randbereiche erneuert. Dies habe den Vorteil, dass kein Erwerb von Flächen erforderlich sei. Der große Nachteil sei aber, dass diese Variante am wenigsten zukunftsträchtig sei. „Die Straße muss 50 Jahre halten“, sagt der Ortsbürgermeister. Deshalb sollten –wenn möglich – die Entwicklung der Verkehrsmenge sowie möglicherweise größere Fahrzeuge berücksichtigt werden. Ein Thema sei auch die Breite der Fußwege sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge gewesen.

Bei der zweiten Variante sei lediglich ein Teilankauf vorgesehen, bei der „Zukunftsvariante“ ein deutlich größerer Ankauf von Quadratmetern der jeweiligen Grundstückseigentümer. Dies bedeute in den nächsten Monaten viel Arbeit für die Planer, weil Gespräche mit den Eigentümern geführt werden müssten. Auch die Frage nach möglichen finanziellen Belastungen der Anrainer durch Straßenausbaubeiträge müsse noch geklärt werden. Mit der Straße habe sich auch schon der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) beschäftigt. Denn ein wesentliches Ziel sei auch die sichere Führung von Fußgängern und Radfahrern. Bereits jetzt deute sich an, dass die Busse möglichst nicht mehr direkt auf der Fahrbahn halten sollten, sondern ihre Stationen in Buchten platziert würden. So könnten die in Seelze bekannten und gefürchteten Rückstaus vermieden werden. Dies würde auch zu einer Verringerung des Schadstoffausstoßes führen.

Der Informationsabend sei als Bürgerdialog gedacht gewesen, sagte Blume. Interessierte und vor allem die Anwohner hätten sich informieren und eigene Hinweise einbringen können. „Ich glaube, dass dieser Weg der richtige ist.“ Nun seien erstmal wieder die Planer am Zug. Der Ortsbürgermeister kündigte einen weiteren Informationsabend für das Frühjahr an. Dann würde sicherlich weitere Details vorliegen. Weitere Informationen und eine Präsentation der bisherigen Planung sind auf der Internetseite der Stadt Seelze unter www.seelze.de zu finden.

Von Thomas Tschörner

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