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12:47 19.02.2018
Rolf Predotka verzaubert sein Publikum mit außergewöhnlichen Klängen. Quelle: Privat
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Harenberg

 Das erste, was dem 12x K-Besuchern am Montagabend ins Auge stach, waren die abenteuerlich wirkenden Instrumente, die Musiker Rolf Predotka mit nach Harenberg gebracht und im Altarraum der Kirche aufgebaut hatte. Zu Beginn des Konzerts schlug Predotka einen riesigen Gong, dessen Töne bis in die hintersten Reihen waberten, lange nachklangen und für eine fast spirituelle Atmosphäre sorgten. Schließlich setzte der Klangkünstler aus dem Solling unterschiedliche Hangs ein. Dabei handelt es sich um ein aus Stahblech geformtes Instrument, das in etlichen Stunden geformt und bearbeitet wird, bis das Metall den richtigen Klangkörper bildet. Anschließend wird die Oberfläche mit Stickstoff und Naturlack bearbeitet, so dass für die Hände eine angenehme und nicht zu kalte Oberfläche entsteht. Die Kuppel ist messinggebürstet und einbrennlackiert. Kaum erklungen, erfasste das Publikum schon die Tonfolge, die Rolf Predotka dem seltenen Instrument entlockte. Ergänzend setzte der Künstler seine Stimme ein, sodass die Besucher ins Rästeln kamen, welcher Ton wem zuzuordnen war. Zum Abschluss folgte ein kurzes Stück auf dem Obertonbogen, bevor das Publikum sich mit tosendem Applaus für einen unterhaltsamen und außergewöhnlichen Konzertabend bedankte.  

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Von Sandra Remmer

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