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Nachrichten Mineralstoffhandel: CDU zweifelt Zulässigkeit an
Umland Seelze Nachrichten Mineralstoffhandel: CDU zweifelt Zulässigkeit an
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15:40 06.03.2015
Von Thomas Tschörner
Startschuss für den Baubeginn des Mineralstoffhandels. Quelle: Sandra Remmer
Sehnde

Der CDU Lohnde sei bekannt, dass die Hafen Seelze GmbH seit Ende September eine Baugenehmigung der Stadt habe, um auf ihrem Gelände an der Hafenstraße eine Rampe und einen Schutzschild für eine Wasserleitung zu erstellen, sagt der Vorsitzende Jörg Mahnke.

Westlich der Hafenstraße zwischen Bahnlinie und Mittellandkanal will die Hafen Seelze GmbH einen Umschlagplatz für Schüttgüter und Baustoffe ansiedeln. Vorgesehen sind unter anderem Schüttboxen für Sand und Kies, aber auch eine Recyclinganlage für Bauschutt. In einem kleinen Umschlaghafen soll ein Schiff abgefertigt werden können. Nach längerem Stillstand waren vor einigen Tagen die Bagger angerückt, um mit dem Bau der Rampe zu beginnen.

„Wir haben aber aufgrund der jetzt aktuell stattfindenden massiven Bautätigkeit erhebliche Zweifel, ob diese Maßnahmen noch von der vorliegenden Baugenehmigung gedeckt sind“, sagt Mahnke. Die CDU Lohnde hat deshalb beim Gewerbeaufsichtsamt in Hannover einen Antrag auf Überprüfung der Zulässigkeit der derzeitigen Bauarbeiten gestellt. „Letztendlich möchten wir auch vermeiden, dass hier schon vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens Fakten geschaffen werden, die unzulässig sind“, erklärt der CDU-Vorsitzende.

Das Gewerbeaufsichtsamt habe noch keine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz erteilt, sagt der zuständige Abteilungsleiter Thomas Meyer. Derzeit würden die Unterlagen geprüft, anschließend beginne das Beteiligungsverfahren mit Behörden und Öffentlichkeit. Es gebe bislang lediglich eine Baugenehmigung der Stadt Seelze, sagt Meyer. Stadtsprecherin Martina Krapp verweist darauf, dass es dabei lediglich um die Genehmigung der Rampe und des Schutzschildes handele. „Außerdem behalten wir den weiteren Baufortschritt im Auge und überwachen die Einhaltung der Vorgaben des geschlossenen Vertrages“, betont Krapp.

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