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Umland Seelze Nachrichten Ortsrat befürwortet Wohnungsbau im Obentrautpark
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00:26 12.05.2018
Hinter dem Obentrautdenkmal ragt das Hochhaus der KSG in die Höhe. Westlich (rechts) davon weicht der Park dem nächsten Bauwerk . Quelle: Patricia Chadde
Seelze

 Mit der Einziehung der Wege des Obentrautparks hat sich der Ortsrat Seelze in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Damit will die Stadt Seelze dem Wohnungbauunternehmen KGS ermöglichen, auf der Fläche neben dem Hochhaus an der Beethovenstraße ein fünfgeschossiges Wohnhaus zu errichten. Die Ortratsmitglieder befürworteten bei einer Enthaltung das Vorhaben. Damit ist eine weitere Etappe genommen, um der KGS den Bauantrag zu ermöglichen. Die Entscheidung wird der Rat voraussichtlich am Donnerstag, 17. Mai, im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung treffen.

Bereits Ende November vergangenen Jahres hatte der Verwaltungsausschuss beschlossen hatte, für die Wege in gut 5000 Quadratmeter großen Park ein Einziehungsverfahren nach Paragraf 8 des Niedersächsischen Straßengesetzes einzuleiten. Damit sollte der KSG die Bebauung der ihr gehörenden Wegeflächen bebauen können.  Das Unternehmen hatte bei der Anlage des Parks auch die Wege gebaut und diese in einem Vertrag vom Oktober 1980 der Stadt überlassen, die fortan für die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht zuständig war. Die Stadt konnte auch die Grünfläche nutzen, die sie dann aber pflegen musste. Anfang 2017 kündigte das Unternehmen an, auf dem Gelände ein fünfgeschossiges Haus mit 31 Wohnungen errichten zu wollen.

Um das Bauvorhaben war zunächst gestritten worden. Stadtverwaltung und Ortsrat Seelze hatten den Plan mit dem Hinweis auf den Bedarf an zusätzlichem bezahlbaren Wohnraum unterstützt. „Wir hatten uns zudem schon vor Jahren darauf verständigt, lieber im innerstädtischen Bereich nachzuverdichten als in die Landschaft zu gehen“, sagte Ortsbürgermeister Alfred Blume schon vor einem Jahr.

Bedenken gab es aber im Ausschuss für Bau und Umwelt. Auch SPD-Ratsherr Heinrich Aller schaltete sich ebenfalls ein und warb für eine Denkpause. Aller sorgte sich, dass für die Allgemeinheit keine Grünfläche mehr übrig bleibe, wenn ein fünfgeschossiges Haus gebaut werde. Bei einem fünfgeschossigen Haus bleibe für die Allgemeinheit nichts mehr übrig. Die von der SPD-Fraktion in die Diskussion eingebrachte Idee, dem Unternehmen im Tausch ein anderes Grundstück anzubieten, ließ sich offenbar nicht realisieren. Zuletzt hatte Bürgermeister Detlef Schallhorn deutlich gemacht, dass die Stadt dem Unternehmen das Bauvorhaben auf seinem eigenen Grundstück rechtlich nicht verwehren könne.

Von Patricia Chadde

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