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Umland Seelze Nachrichten Stadt wappnet sich für Inklusion
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05:20 27.08.2014
Von Sandra Remmer
Architekt Hans Günther Waltke erklärt das neue Schalldämmsystem in den Klassenräumen. Quelle: Sandra Remmer
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Seelze

Das Stichwort heißt „Inklusion“. Nach einem Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung sollen Kinder mit Handicap gemeinsam mit anderen auch an Regelschulen unterrichtet werden. Eltern sollen selbst entscheiden dürfen, ob sie ihre Kinder an einer Förder- oder einer Regelschule anmelden. Für die Schulen bedeutet das, dass sie bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um Kinder mit Behinderungen zu unterrichten.

Geistige Entwicklung, Hören und Sehen sowie körperlich-motorische Entwicklung - das sind die drei Förderschwerpunkte, für die an Schulen bestimmte Bedingungen geschaffen werden müssen. Obwohl im vergangenen Jahr kein Kind mit diesem Förderschwerpunkt an der Regenbogenschule angemeldet war, hat die Stadt jetzt dort Umbauten vorgenommen. „Wir sind vorbereitet“, erklärte Stadtsprecherin Martina Krapp. Drei Klassenräume im ersten Obergeschoss der Grundschule werden gerade entsprechend umgebaut.

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Kinder im Rollstuhl bräuchten neben der Barrierefreiheit und behindertengerechten Toiletten auch den dreifachen Platz in den Klassenräumen, sagte Kay-Uwe Kiene von der Stadt. „Für Schüler mit Hörproblemen müssen schalldämpfende Deckenelemente eingesetzt werden“, ergänzte Architekt Hans Günther Waltke. Die Außenfassade erhalte eine neue Sonnenschutzanlage, hinzukämen Warmwasseranschlüsse in den Klassenräumen, zusätzliche Elektroanschlüsse und die Einrichtung eines Multifunktionsraums, in den sich Lehrer und Schüler für individuelle Aufgaben zurückziehen könnten.

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