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07:22 03.03.2015
Von Sandra Remmer
Die Südlink-Gegner befürchten unter anderem eine verschandelte Landschaft und nicht zuletzt eine mögliche Gefährdung der Gesundheit durch die hohen Masten. Quelle: Julian Stratenschulte
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Lathwehren

Südlink durch Seelze - nein danke!“ So lautet die Überschrift der Einladung, die Christian von Alten, Henner Bremer, Petra Cordes, Alexandra Grefe, Frank Korte, Henning Narten und Dorothea Plitzke an etwa 900 Haushalte in Almhorst, Döteberg, Kirchwehren und Lathwehren verteilt hatten.

Mit der Resonanz des Abends zeigten sich die Organisatoren durchaus zufrieden. „Wir wollen aufklären und sensibilisieren“, erklärte Almhorsts Ortsbürgermeisterin Petra Cordes. Ihrer Ansicht nach wüssten die Menschen in den südlichen Dörfern sehr wenig über die Megastromtrasse, die in einer Variante auch durch Seelze führen könnte. Verbreitet sei die Ansicht, „das ist doch noch so weit weg und wer weiß ob es uns betrifft“. „Das ist ein Spiel mit ganz vielen Unbekannten“, sagte Cordes. Erst beim Anblick der Fotos, die die bis zu 70 Meter hohen Strommasten zeigten, sei vielen bewusst geworden, was der Verlauf der Trasse durch Seelze tatsächlich bedeuten würde. Die Südlink-Gegner befürchten unter anderem eine verschandelte Landschaft, einen Werteverlust ihrer Immobilien, Beeinträchtigungen in der Landwirtschaft und nicht zuletzt eine mögliche Gefährdung der Gesundheit.

„Eine neue Bürgerinitiative (BI) zu gründen ist nicht unsere Intention“, erläuterte Cordes. Vielmehr gehe es um Aufklärung und Information im Vorfeld. Eine BI mit zehn Leuten mache wenig Sinn. Besser sei es da, sich mit den bereits bestehenden BIs in Gümmer und Lohnde zu vernetzen und als Multiplikator zu funktionieren.

Netzbetreiber Tennet hatte im Dezember die Pläne für die geplante Stromtrasse bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Die hatte dem Unternehmen daraufhin im Februar eine wenig transparente und nachvollziehbare Planung vorgeworfen und eine Überarbeitung eingefordert.

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