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Umland Seelze Nachrichten Stadtverwaltung geht bei E-Mobilität voran
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14:31 22.11.2017
Seit dem Sommer ist Dietmar Kaul vom Betriebshof mit dem E-Auto unterwegs und zufrieden. Quelle: Patricia Chadde
Seelze

 Der Stecker für das erste E-Auto der Stadtverwaltung Seelze passt in eine  Haushaltssteckdose. Auf dem Betriebshof ist das 90 PS starke und 1, 5 Tonnen schwere Fahrzeug vom Typ Nissan e-NV 200 seit Mitte Juli 2017 im Einsatz. „Unsere  Erfahrungen sind ausgezeichnet“, berichtet Johannes Tegtmeier, technischer Sachbearbeiter beim Betriebshof. „Ich bin durchschnittlich 35 Kilometer pro Arbeitstag unterwegs“, sagt Seelzes Schädlingsbekämpfer Dietmar Kaul. Er nutzt den Wagen überwiegend. Der Akku bietet dem Wagen eine Reichweite von 120 Kilometern.  

Stadt will überzeugendes Vorbild sein 

29.000 Euro hätte der Wagen regulär gekostet. Preisrabatt gab es, weil es ein Vorführfahrzeug ist. Der Enercity-Fond Pro-Klima hat die Anschaffung mit 5000 Euro bezuschusst, weil die Batterie mit Ökostrom geladen wird. Während Bürgermeister Detlef Schallhorn den Anschaffungspreis aufgrund des Zuschusses für besonders attraktiv hält, freut sich die städtische Umweltsachbearbeiterin über den Vorbildcharakter: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“, betont Edit Gaal. Schon die Erfahrungen mit dem Elektro-Lastenfahrrad, das vor allem die Schulhausmeister für kurze Touren zur Post nutzen, liefen vielversprechend. „Wir wollen mehr Menschen für E-Mobilität begeistern“, sagt Gaal. Seelzes Rat hatte schon 2011 ein städtisches Klimaschutz-Aktionsprogramm beschlossen.

Ökostrom macht die Umweltbilanz positiv

Ein Schriftzug auf der Karosserie weist auf den E-Antrieb des neuen  Betriebshof-Fahrzeuges hin. Es kommt durch den Verbrauch von Ökostrom zu einer positiven  Umweltbilanz.  „Ökostrom war Vorraussetzung für den 5000-Euro-Zuschuss“, so Matthias Wohlfahrt. Als kommissarischer Geschäftsführer des Enercity-Fonds Pro-Klima hatte er neben dem symbolischen Scheck auch Informationen im Gepäck. So erhielten 2017 zwei Seelzer Haushalte für die Installation der Ladebox einen Zuschuss von 500 Euro. 13 Seelzer haben derzeit ein E-Fahrzeug angemeldet, regionsweit sind es 45. 

Stadt plant öffentliche Ladestationen 

Bisher können E-Fahrzeuge in Seelze nur an der betrieblichen oder heimischen Steckdose aufgeladen werden. Die Verwaltung sucht darum nach Möglichkeiten für öffentliche Ladestationen. Zwei Standorte hat Bürgermeister Detlef Schallhorn schon im Blick.  

Von Patricia Chadde

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