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Seelze 23 Mutige springen ins kalte Wasser
Umland Seelze 23 Mutige springen ins kalte Wasser
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00:17 04.01.2019
Der Sprung in den kalten Kanal kostet Überwindung. Quelle: Sandra Remmer
Letter

Respekt: 23 Mutige haben beim Neujahrsschwimmen der SG Letter 05 ihren inneren Schweinehund überwunden und sind in den kalten Stichkanal gegenüber vom Jugendzentrum gesprungen. Wie in jedem Jahr lockte das nasse Spektakel wieder zahlreiche Zuschauer an, die das Geschehen vom Ufer und von der Kanalbrücke aus verfolgten.

23 Mutige haben ihren inneren Schweinehund überwunden und sind beim Neujahrsschwimmen der SG Letter 05 in den kalten Stichkanal gesprungen.

„Es ist ein schönes Gefühl, dass kann man gar nicht beschreiben“, sagte Wladyslaw Walasek, der bereits zum fünften Mal in die Fluten stieg. Wichtig sei, dass der Kopf warm bleibt, und deshalb blieb die warme Mütze auch nach dem Dauerlauf im Wasser auf dem Kopf. Seine Frau Barbara, bislang immer nur als Zuschauerin mit von der Partie gewesen, will nun im kommenden Jahr auch ihre wärmende Jacke gegen einen Badeanzug tauschen und den Sprung ins kalte Wasser wagen.

Fernsehteam dreht am Kanal

„Ich habe eine Wetter verloren“, sagte Ortsratsmitglied Wolfgang Gleitz. Worum es dabei ging, wollte der Sozialdemokrat nicht verraten – nur so viel: „Das mache ich so schnell nicht wieder.“ Kalt fand es auch Harald Röhrig, der zum zweiten Mal beim Neujahrsschwimmen dabei war. „Aber hinterher ist es gut“, sagte Letters Kreiskantor. Auch Ratsherr Harald Temmler zeigte sich von der sportlichen Seite und erreichte als einer der ersten Läufer das Ziel, bevor er in den Stichkanal sprang. „Echtes Biergartenwetter“, scherzte er gegenüber einem Reporterteam vom Sat.1, das Dirk Platta von der SG Letter 05 eingeladen hatte. Sein Kollege David Dirksen verriet den Fernsehleuten, dass er das Schwimmen zum „richtig wach werden“ nutze. Wer mehr über das Neujahrsschwimmen sehen möchte, sollte am Montag um 17.30 Uhr das Regionalfernsehen von Sat.1 einschalten.

Überhaupt kein Problem mit den kühlen Temperaturen hatte Erika Böttcher aus Berenbostel. „Ich fange jedes Jahr im Mai mit dem Schwimmen im Blauen See an. Dann hat das Wasser selten mehr als 14 Grad. Ich bin das Schwimmen im kalten Wasser gewohnt, es macht mir überhaupt nichts aus. Seit gut 30 Jahren bin ich nun schon dabei“, erzählte die passionierte Schwimmerin.

Feuerwehr garantiert Sicherheit

Damit die Sicherheit der Teilnehmer im Wasser gewährleistet war, sicherte die Ortsfeuerwehr Dedensen mit Unterstützung eines Taucherteams der Feuerwehr den Stichkanal ab. Jeder Schwimmer, der in den Kanal stieg und wieder heraus kam, wurde per Strichliste dokumentiert.

Von Sandra Remmer

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