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Seelze Wo Seelzes schönste Rosen blühen
Umland Seelze

Seelze: Ehepaar Tscherniawski zeigt den Garten bei der „Offenen Pforte“

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00:23 22.06.2019
"Wenn man einen Garten als Arbeit ansieht, macht man so etwas nicht": Martina Tscherniawski öffnet am Sonntag ihren Garten bei der offenen Pforte. Quelle: Linda Tonn
Dedensen

Dass Martina Tscherniawski wenig Ahnung von Gärten hatte, als sie gemeinsam mit ihrem Mann das Haus mit dem großen Grundstück Auf dem Kampe bezog, lässt sich bei einem Spaziergang entlang der Hecken kaum vermuten. In kräftigem Rot, in Zartrosa und Weiß blühen Rosen in den wohlgeordneten Beeten. Inmitten des großzügigen Teichs quaken die Frösche und schwimmen die Seerosen. Und überall gibt es etwas Überraschendes zu entdecken: den liebevoll gestalteten alten Holzstuhl mit dem Blumentopf, einen Marmorengel, einen geschnitzten Fisch. „Ganz viele Ideen haben wir in anderen Gärten gesammelt, die wir im Rahmen der offenen Pforte besucht haben“, sagt Tscherniawaski während sie zwischen den blühenden Beeten entlanggeht. Am Sonntag, 23. Juni, öffnet sie ihrerseits ab 14 Uhr den Garten für Besucher.

Lehmboden ist guter Untergrund

1992 hat das Ehepaar das Haus in Dedensen gekauft, damals gab es lediglich eine Hecke, Bäume und einen kleinen Teich. Ganz langsam haben die Tscherniawskis dann Pflanze für Pflanze eingesetzt, Wege gepflastert, einen zweiten Teich angelegt und Beete abgesteckt. Die Hecke am rechten Gartenrand war ein Geschenk und stand als erstes. „Eigentlich ist ein Garten ein Gesamtkunstwerk, das nie fertig wird“, sagt die Dedenserin. Durch extremes Wetter gingen Pflanzen ein oder erfrören, mancher Rosenstock entwickle sich an der gewünschten Stelle einfach nicht so, wie er solle. „Vor zwei Jahren mussten wir den schönen großen Walnussbaum fällen“, sagt Tscherniawski. Aber so sei das eben mit der Natur. Der Lehmboden unter dem Grundstück am Rande des Landschaftsschutzgebietes speichert das Wasser ganz besonders gut und ist ein guter Nährboden für Pfingstrosen, verschiedenfarbige Taglilien, Bambushecken und verschiedene Gräser.

Es blüht immer etwas

Rosen haben es der Hobbygärtnerin ganz besonders angetan. Zahlreiche Sorten sind in dem Garten zu finden, kleine gelbe Schildchen weisen auf den Namen und die Herkunft hin. „Es gibt so viele schöne Rosensorten, da reicht der Platz gar nicht“, sagt Tscherniawski. Nach der großen Trockenheit im vergangenen Jahr seien die Stöcke in diesem Jahr dank des Regens förmlich explodiert. Einige Sorten blühen nur einmal, einige mehrmals im Jahr. „Eigentlich blüht hier immer etwas“, sagt die Dedenserin. Nach den Pfingstrosen, deren Blütenköpfe fast alle schon abgefallen sind, komm jetzt Lavendel und Schmetterlingsflieder. Für den Herbst freut sich Tscherniawski auf die Astern.

Arbeit macht der Hobbygärtnerin ihr mehr als 1300 Quadratmeter großes Reich nicht. „Wenn man einen Garten als Arbeit ansieht, macht man es eigentlich nicht“, sagt sie. Nach der Arbeit streift sie durch den Garten, zupft mal hier eine vertrocknete Blüte ab, mal da ein Unkraut. Oder sie beobachtet einfach nur die Tiere, die sich im Teich und in den Hecken tummeln: Frösche, Goldfische und Vögel wir Meisen, Stare und der Buntspecht, die in den Nistkästen ihre Jungen groß ziehen.

Info: Am Sonntag, 23. Juni, ist der Garten von Martina und Roland Tscherniawski, Auf dem 36, von 14 bis 17 Uhr im Rahmen der Reihe „Die offene Pforte“ für Besucher geöffnet.

Martina Tscherniawski hat sich gemeinsam mit ihrem Mann Roland in Dedensen eine grüne Oase geschaffen. Auf 1350 Quadratmetern grünt und blüht es. Am Sonntag, 23. Juni, ist der Garten bei der offenen Pforte geöffnet.

Von Linda Tonn

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